Ralf Schrader

45 Jahre

Sozialarbeiter im Berufsbildungswerk Leipzig

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Seit der Geburt meines Sohnes 2005 wohne ich in Dreiskau-Muckern, lebte zuerst im Pfarrhaus von Dreiskau und zog dann 2009 in den Gasthof von Muckern, wo meine Frau ein Cafe eröffnete. Das Bewusstsein ein Gast zu sein auf dieser Erde führt dazu, dass es mir wichtig ist meinen Kindern so viel wie möglich an Erfahrungsräumen zu bewahren, wie z.B. die alte Bausubstanz in unseren Gemeinden oder naturbelassene Flächen zum «Herumstreifen». Mein Vater war Bodenkundler und hat mich darauf aufmerksam gemacht, wie verschieden die Böden in ihrer Fruchtbarkeit sind und wie wichtig es ist, nicht leichtfertig Böden zu versiegeln. Ich will mich einsetzen für eine offene Landschaft, in der die Stimme der Natur gehört und berücksichtigt wird. Um die Einmaligkeit unserer Kinder sich entwickeln zu lassen braucht es (Natur-) Räume, die genauso einmalig sind

Stephan Schürer Kandidat für Ortschaftsrat Dreiskau-Muckern und Gemeinderat Großpösna

Wohnort Dreiskau-Muckern

39  Jahre

Arzt im Herzzentrum Leipzig

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Lieblingsort: Störmthaler See

Gründungs- und Vorstandsmitglied von UferLeben Störmthaler See e.v.

Mitglied im Akademischen Ruderverein zu Leipzig e.V. 

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Aufgewachsen in Leipzig, zog ich vor 5 Jahren mit meiner Lebensgefährtin nach Dreiskau-Muckern. Ziele für eine zukunftsfähige Gemeinde sollten eine weitere aktive Stärkung der Bürgerbeteiligung und eine nachhaltige Entwicklung in sämtlichen Lebensbereichen sein. Durch eine innovative Nutzung der Mittel aus dem Braunkohle Struktur Fonds nach o.g. Prinzipien, kann sich Großpösna und die Region Leipzig zu einer noch lebenswerteren Gemeinde bzw. Region für jetzige und zukünftige Generationen entwickeln. Die Wachstumspläne der Gemeinde sollten sich mehr nach den Wünschen der Bürger richten (Stichwort Erhalt und Förderung des ländlichen Lebens, Verhinderung von vom Dorfleben losgelösten „Schlafstädten"). Der ÖPNV sollte flexibler und bedarfsgerechter gestaltet werden. Eine dezentrale Energieerzeugung (auf kommunalen und gewerblichen Dächern) am Ort des Verbrauches und die Etablierung eines Regionalmarktes an jedem ersten Samstag im Monat von April bis Oktober in Großpösna würden zu einer lokalen Wertschöpfung beitragen. Natürliche Rückzugsräume sollten besser geschützt, ausgebaut und neu geschaffen werden (kommunales Grün zu Blühwiesen). Weiterhin werde ich mich für den Erhalt des natürlichen Charakters des Störmthaler Sees und für ein naturverträgliches Tourismuskonzept einsetzen.