Grüne rufen zu Baumbewässerung auf

Der neu in den Markranstädter Stadtrat gewählte Tommy Penk (Grüne), ruft zur Baumbewässerung in Markranstädt auf. "Es ist schon viel zu lange zu trocken für unsere Stadtbäume. Sie haben eine wichtige kühlende Funktion für die Stadt und spenden zudem Schatten. Ein Laubbaum mit 15 Metern Kronendurchmesser schafft es zum Beispiel, eine Fläche von 160 Quadratmetern zu kühlen. Das ist in etwa die Fläche einer 5-Zimmer-Wohnung. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit werden die Wasserreserven der Stadtbäume knapp und stehen, wie im letzten Jahr, kurz vorm vertrocknen. Für junge Bäume ist das besonders kritisch." so Penk. Daher ruft er Verwaltung und Bürger dazu auf, die Bäume vor der eigenen Haustür ab und zu mit einem Eimer Wasser zu versorgen. "Jeder Baum ist wichtig für unser städtisches Grün. Dies gilt es zu erhalten", so Penk abschließend.

Penk: Insekten zum Promenadenfest

Auch zum diesjährigen Promenadenfest werden Bündnis 90/ Die Grünen wieder mit einem eigenen Stand vor Ort sein. Neben Informationen zum Carsharing, gibt es für Kinder und junggebliebene Erwachsene kostenfreie Möglichkeiten Insektenhotels für den Garten oder Balkonkasten zu bauen und anschließend mit nach Hause zu nehmen. Dabei kann jede oder jeder einen kleinen Beitrag gegen das Insektensterben leisten.

Grüne: zusätzlicher beratender Ausschuss nötig

Für einen zusätzlich beratenden Ausschuss spricht sich der Grüne Tommy Penk zu Beginn der neuen Wahlperiode des Stadtrates aus. In einer wachsenden Stadt wie Markranstädt sollten die wachsenden Problemlagen wie der steigende Verkehr, die ÖPNV Anbindung, die Einschränkung des Schwerverkehrs oder der Ausbau von Radwegen separat bedacht und behandelt werden.


Zudem könnten die einzelnen Fraktionen sachkundige Einwohner entsenden, die sich fachlich sehr gut mit den einzelnen Problemlagen auskennen und auseinandersetzen. Dies stärkt auch die Bürgerbeteiligung vor Ort. Als Gremium könnte hierbei ein Umweltausschuss oder Stadtentwicklungsausschuss dienen, gibt Penk zu bedenken.

Grüne: Förderung für Radverkehr und Klimaschutz beantragen

Seit dem 1. Januar 2019 sind im Rahmen der novellierten Kommunalrichtlinie des Bundesumweltministeriums neue Radwege, Fahrradparkhäuser und Mobilitätsstationen, die klimafreundliche Verkehrsmittel miteinander verbinden, förderfähig. Gleiches gilt für die Beleuchtung von Radwegen, die sich an unterschiedliche Witterungsbedingungen und Verkehrsdichten anpassen können. Außerdem können Klimaschutzkonzepte zur klimafreundlichen Mobilität und eine Personalstelle gemeinsam beantragt werden. Damit wäre ein Klimaschutzmanager von Beginn an eingebunden, um konkrete Investitionen zügig zu planen und zeitnah umzusetzen. Der Grüne Tommy Penk fordert die Stadtverwaltung auf, "die Fördermittel zu beantragen, um eine nachhaltige Mobilität vor Ort zu fördern und gleichzeitig den Klimaschutz in Markranstädt voranzubringen mit vergleichsweise wenig finanziellem Aufwand. Damit ließen sich sichere Radwege, mit entsprechender Beleuchtung und Konzepte für nachhaltige Mobilitätsangebote außerhalb von Großstädten leichter und zügiger realisieren."

Tommy Penk stellt Wahlprogramm vor

Der Grüne Stadtratskandidat Tommy Penk stellt sein Ziele für die kommende Wahlperiode vor. Unter den 25 Punkten aus den Bereichen Umwelt, Verkehr, Wirtschaft, Soziales und Stadtentwicklung stechen hierbei vorallem grüne Schwerpunkte heraus. So fordert Penk den Ausbau von sicheren Radwegen und Nahverkehr, den Einsatz für die Beschränkung des Schwerlastverkehrs, Ausweitung und Erhalt von Tempo-30-Zonen, eine nachhaltige Entwicklung des Kulkwitzer Sees und der städtischen Grünflächen, aber auch mehr Bürgerbeteiligung und eine barriefreie und digitalisierte Stadtentwicklung. Die Themen sind ein Prozess aus Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern, Zuschriften per Mail und der regen Teilnehmer vieler Markranstädterinnen und Markranstädter im Bürgerbeteiligungsportal. "Mit diesen Themen werbe ich bei meinen Mitbürgern um ihre Stimme, um diese im Stadtrat und Kreistag einbringen zu können". Die vollständige Übersicht der Themen ist unter gruene-landkreis-leipzig/markranstaedt abrufbar.

Penk: Markranstädt hat beim Radverkehr Verbesserungsbedarf

Die Ergebnisse des Fahrradklimatests sind verfügbar und zeigen für Markranstädt ein differenziertes Bild: unter den Teilnehmern wurde postiv hervorgehoben, dass das Rad von Jung und Alt genutzt wird und ein zügiges Radfahren möglich ist. Jedoch gab es auch Kritik: Die Verkehrsführung an Baustellen, ein fehlender Winterdienst, die fehlende Reinigung von Radwegen, insbesondere von Glas und das Fahren auf Radwegen und Radstreifen wurden kritisiert. "Die kritischen Punkte müssen in einer mordernen Stadtentwicklung berücksichtigt werden. Gerade in einer wachsenden Stadt ist ein funktionierender Radverkehr, mit sicheren und ausgebauten Radwegen essentiell um eine sinnvolle Alternative zum PKW aufzuzeigen, Klimaschutz vor Ort zu betreiben und allen Bürgerinnen und Bürgern vor Ort sicheres Fahrradfahren zu ermöglichen. Hier sind sind der Landkreis und die Stadt gefragt, entsprechend zu handeln und Maßnahmen zu ergreifen", so Tommy Penk von Bündnis 90/ Die Grünen.

Penk: Erste Ergebnisse zur Bürgerbeteiligung

Die ersten Ergebnisse können sich bereits sehen lassen: unter den bisher eingangenen Hinweisen im Bürgerbeteiligungsportal von Stadtrats- und Kreistagskandidat Tommy Penk, sind vorallem die Themen Sauberkeit und Verkehr zu finden. " An vielen Stellen regt sich der Unmut über die Hinterlassenschaften von Hunden in Plastikbeuteln, kaputter Glasflaschen oder einfach herumliegender Müll im Stadtgebiet. Die Aufstellung von Mülleimern wird von vielen Anwohnern gewünscht." so Penk. Weiteres Thema ist der Verkehr. Hier wird auf mangelhafte Verkehrsführung, unsichere Radwege und fehlende Beleuchtung hingewiesen. "Für mich als leidenschaftlicher Triathlet und Vater sind sichere Radwege eine Herzensangelegenheit. Gerade  die Verbindungen zwischen Kernstadt und Ortsteilen. Die Ergebnisse kommen auf meine Tagesordnung", so Penk. Das Beteiligungsportal läuft noch mindestens bis zum 26. Mai und ist auf mitmachen-vor-ort.de abrufbar.

Bürgerbeteiligung vom Sofa aus

Bündnis 90/ Die Grünen treten zur Stadtratswahl im Mai mit neuen und erfahrenen Kandidatinnen und Kandidaten an. In Markkleeberg wird die Kandidatenliste vom Fraktionsvorsitzenden Joachim Schruth, Jana Bovet und Sprecher der Ortsgruppe, Eric Peukert, angeführt. Acht Kandidaten stellen sich im Mai dem Votum der Bürgerinnen und Bürger. Während aktuell noch die letzten Details zum Wahlprogramm bearbeitet werden, ist der Markranstädter Kandidat Tommy Penk schon seit Monaten in den Vorbereitungen zur Kommunalwahl: „nahezu jeder Haushalt dürfte schon eine Postkarte von mir im Briefkasten gesehen haben“, so Penk. Doch damit wollen es die beiden jungen Grünen nicht belassen. Während andere Parteien Bürgerbeteiligung anpreisen, zu deren Veranstaltungen jedoch kaum mehr als die gewohnte Handvoll Personen erscheint, definieren Peukert (37 Jahre) und Penk (29 Jahre) das Thema Bürgerbeteiligung ganz neu. „Wir befragen die Bürger nicht nur, wir beteiligen sie. ´Bürgerbeteiligung vom Sofa aus´ nennen wir unsere digitale Plattform, in der unter www.mitmachen-vor-ort.de mit einem Klick auf einer Karte ganz einfach Hinweise, Wünsche oder Kritik über die aktuelle Stadtentwicklung getätigt werden können. Wir wollen, dass wirklich jede oder jeder, ohne Hürden und ohne Hemmungen aktiv mitarbeiten kann, so Peukert und Penk unisono. „Egal ob der fehlende Radweg, die Müllverschmutzung oder eine Idee zum Standort eines Spielplatzes: alles kann vorgeschlagen und eingetragen werden. Für alle auch zum mitlesen und mitdiskutieren“, so Peukert. „Die Ergebnisse werden wir in unser Wahlprogramm und die Arbeit für den Stadtrat und Kreistag, für den wir beide auch kandieren, einfließen lassen, sofern wir von den Bürgerinnen und Bürgern das Mandat dazu erhalten“, so Penk.

Zunächst soll das Portal bis zur Kommunalwahl am 26. Mai laufen. Bei erfolgreichem Verlauf, können wir uns aber auch eine Fortführung vorstellen, so beide abschließend.

 Die Kandidaten und das aktuelle Programm finden Sie unter: gruene-landkreis-leipzig.de Das Beteiligungsportal ist unter www.mitmachen-vor-ort.de zu erreichen.

Kandidat für Stadtrat und Kreistag

Grüne und teilAuto laden zu Infoveranstaltung ein

In Leipzig und einer steigenden Zahl kleiner Gemeinden sind die roten Autos bereits stark im Stadtbild vertreten, in Markranstädt bisher noch nicht. Wenn es nach Tommy Penk (B90/Grüne) und Torsten Bähr (teilAuto) geht, soll sich das sobald wie möglich ändern. Bereits im Mai informierten die Grünen über die Handhabung von Carsharing und kamen mit vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch. Die Nachfrage war groß und auch innerhalb der Stadtverwaltung Markranstädt regt sich das Interesse, die eigene Dienstwagenflotte auf ein Carsharing-Modell umzustellen.

Um einen aktiven Carsharing-Betrieb zu ermöglichen, braucht es auch engagierte Bürgerinnen und Bürger, die interessiert daran sind, sich in die Vorbereitungen und die erfolgreiche Entwicklung eines Carsharings in Markranstädt tatkräftig einzubringen. 

Im Rahmen einer Infoverstaltung sollen die Möglichkeiten und Notwendigkeiten eines Carsharing-Angebots diskutiert werden. Darüber hinaus gibt es weiterführende Informationen zum Carsharing. Auch die Stadtverwaltung ist zu der Veranstaltung am 01.11. 2018, um 18 Uhr im Restaurant Meri Sauna willkommen.

Infoveranstaltung zu Carsharing in Markranstädt

Bündnis 90/ Die Grünen rufen zum Mitmachen auf

"Gute Fahrt?" Diese Frage stellt in diesen Tagen wieder der ADFC, der im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums eine Umfrage zur Attraktivität des Radverkehrs erstellt hat. Bereits ab 50 Teilnahmen kann in mittleren Städten wie Markranstädt eine repräsentative Aussage über die Fahrradfreundlichkeit des Wohnortes getroffen werden.

Für die Planungen vor Ort sind dies wichtige Ergebnisse: "Zu wissen, wo es im Radverkehr klemmt, helfen Stadtverwaltung und Stadtrat bei der Entscheidungsfindung“, so der Grüne Tommy Penk. In verschiedenen Kategorien kann von Radwegen über Abstellmöglichkeiten bis hin zur Fahrsicherheit alles bewertet werden. "Die Sicherheit im Straßenverkehr ist gerade für ältere Menschen und Familien mit Kindern ein wichtiges Thema", so Penk weiter. "57% der Deutschen fahren regelmäßig Fahrrad, daher ist es wichtig die Anregungen zu sammeln und auf lokaler Ebene nach Möglichkeit umzusetzen."

Die Beantwortung der Fragen veranschlagt keine 10 Minuten und ist unter www.fahrradklima-test.de zu erreichen. Mit den Ergebnissen wird im Januar 2019 gerechnet.

B90/Grüne rufen zur Beteiligung an Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ auf

Der Markranstädter Grüne Tommy Penk ruft zur Beteiligung an den Aktionstagen "Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten", vom 17.09. bis 28.09.2018, auf. Das Deutsche Kinderhilfswerk und der Verkehrsclub Deutschland richten seit 2007 gemeinsam Zu-Fuß-zur-Schule-Aktivitäten aus, die sich an Schulklassen und Kindergartengruppen richten. Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich.

Das Aktionsbündnis stellt Material bereit, die Organisation und Durchführung der Aktionstage obliegt bei den einzelnen Schulen und Kitas. So übernehmen beispielsweise ältere Schulkinder Verantwortung für Jüngere und zeigen Ihnen als "Laufbuspaten" wie man sicher zur Schule kommt.

Ziel der Aktion ist das selbstständige Bewegen der Kinder im Verkehr,  das Minimieren von Verkehrsrisiken durch den Hol- und Bringverkehr und den Schutz der Umwelt durch weniger Fahrtwege.

Interessierte Schulen und Kitas können sich unter www.zu-fuss-zur-schule.de weiter informieren und anmelden.

Grüne unterstützen AG Verkehrslärm

Die Grünen im Landkreis Leipzig unterstützen die Petition der AG Verkehrslärm zur Entfristung der Tempo 30-Zone. "Die Geschwindigkeitsbegrenzung bedeutet für die Anwohner Lärmschutz. "Gerade in Ermessensentscheidungen müssten die Belange der Anwohner hinsichtlich des Gesundheitsschutzes als besonders schutzwürdig abgewogen werden", so der gelernte Verwaltungsfachangestellte Tommy Penk. "Zumindest bis die Umgehungsstraße, die Inhalt der Fortschreibung des Regionalplans Westsachsen ist, freigegeben wird."


Des Weiteren muss auch das wachsende Verkehrsaufkommen geregelt werden. Neben der notwendigen Umstellung der Gütertransporte auf die Schiene, bedarf es auch für die Pendler ein attraktiveres Angebot. Eine bessere Taktung der Bahn nach Leipzig, ein verbessertes Radwegenetz und die Einführung von Carsharing würde das Verkehrsaufkommen zusätzlich entlasten. Hier sind also alle gefragt: Bund, Land und Stadt.

Grüne beim Promenadenfest

Die Markranstädter Grünen sind dieses Jahr erstmalig mit einem Stand zum Promenadenfest vertreten. Hauptschwerpunkt wird dabei das Thema Carsharing sein. Vor Ort wird ein Fahrzeug eines regionalen Anbieters vorgestellt und Fragen zu Funktionsweise und Vorteilen von Carsharing beantwortet. Für Bienenfreunde stehen am Stand Anzuchttöpfe für eine Nützlingswiese bereit. Ihre Ansprechpartner vor Ort sind dieses Jahr u.a. Landtagsabgeordneter Dr. Gerd Lippold und der Markranstädter Grüne Tommy Penk.

 

Grüne fordern mehr Mülleimer im Stadtgebiet

Die ersten sommerlichen Tage bringen ein gewohntes Bild zutage: Müll und Glasscherben entlang des Westufers des Kulkwitzer Sees, besonders am Wochenende. Aber nicht nur feiernde Jugendliche, auch viele Hundebesitzer lassen die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zurück, oft fein säuberlich in Plastiktüten verpackt, aber scheinbar zu weit bis zum nächsten Mülleimer. Genau diese fordern die Markranstädter Grünen im Stadtbild häufiger aufzustellen: „ Die Stadt muss sich der Müllproblematik endlich annehmen. Durch mehr Mülleimer im Stadtgebiet, das Aufstellen von biologisch abbaubaren Hundekotbeuteln, aber auch mehr Kontrollen durch das Ordnungsamt lässt sich das Problem zumindest reduzieren“, so der Grüne Tommy Penk.

Grüne für Carsharing in Markranstädt

Die Zahlen sind beeindruckend: über 2 Millionen Mitglieder verzeichnen die Carsharing-Dienste aktuell. Tendenz weiter steigend. In 677 der 1900 Städten und Gemeinden wird Carsharing inzwischen angeboten. Für die Grünen höchste Zeit, dass auch in Markranstädt Carsharing etabliert wird. Carsharing, also das Bereitstellen von Fahrzeugen eines Unternehmens zur gemeinschaftlichen Nutzung bringt viele Vorteile: weniger Autos, geringerer Flächenverbrauch, und der preisgünstige Betrieb. Denn feste Kosten wie Anschaffungskosten, KFZ-Steuer und Versicherungsprämien fallen nicht an. Gerade für Geringverdiener ist dies eine günstige Möglichkeit mobil zu sein, zumal das eigene Auto in der Regel mehr steht als fährt. „Carsharing ist ein Verkehrsprojekt der Zukunft“, glaubt Penk, Beisitzer der Grünen im Landkreis. Nicht jeder könne oder wolle sich ein Auto leisten, zudem stehen immer weniger Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Die Zeiten, in denen das eigene Auto als Prestigeobjekt galt, sind laut Penk längst vorbei: „Heute wollen die Leute möglichst günstig und bequem von A nach B kommen, und wenn möglich noch ihre Einkäufe transportieren können. Warum nicht ein Auto mit anderen Leuten teilen? Studien aus Leipzig zeigen, dass durchschnittlich 40 Carsharingnutzer ein Auto nutzen. Klar ist damit auch, dass Carsharing zumindest dazu beitragen kann Verkehrsknotenpunkte zu entschärfen, denn statistisch ersetzt ein Carsharing-Fahrzeug 8-10 private PKW. In einer modernen Stadtplanung muss es auf jeden Fall berücksichtigt werden“, so Penk abschließend. Nach und nach steigen auch die Stationen im Leipziger Umland an. „Die räumliche Nähe zu Leipzig begünstigt die Entwicklung, warum sollte sich Markranstädt daran nicht beteiligen? Als mögliche Stationen bieten sich der Bahnhof und die Gegend um das Rathaus an, da diese Region mit dem Öffentlichen Personennahverkehr erschlossen ist. Der ideale Einstieg. Hierbei kann die Stadtverwaltung Vorreiter und Wegbegleiter sein, wenn auf Autos aus dem Carsharing-Betrieb zurückgegriffen werden, und auf einen eigenen Fuhrpark verzichtet wird, auch aus Kostengründen“, so Penk, der selbst zu den 2 Millionen Mitgliedern zählt.

Grüne begrüßen Vorhaben B 186 im Entwurf des Regionalplans

Derzeit liegt der Entwurf der Gesamtfortschreibung des Regionalplanes Leipzig-Westsachsen aus. Dieser stellt den verbindlichen Rahmen für die räumliche Ordnung und Entwicklung der Region Leipzig-Westsachsen, insbesondere in den Bereichen der Ökologie, der Wirtschaft, der Siedlung und der Infrastruktur, dar. Der Entwurf benennt in Ergänzung zum Landesentwicklungsplan (LEP)  weitere durch den Freistaat Sachsen für die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplans 2030 angemeldete und im Bedarfsplan Bundesfernstraßen berücksichtigte Neubauvorhaben. Darunter ist auch die Westumfahrung der B 186 Markranstädt. Die Grünen im Landkreis Leipzig begrüßen, dass das Vorhaben "B 186 Verlegung westlich Markranstädt" Einzug im Entwurf des Regionalplans gefunden hat. " Dies ist ein wichtiger Schritt für alle lärmgeplagten Bürgerinnen und Bürger in Markranstädt", so der Grüne Tommy Penk. Durch die Dringlichkeitsstufe "Vordringlicher Bedarf" ist zumindest die Umsetzung in den nächsten Jahren zu erwarten. Die Grünen erwarten durch die Verlegung der B 186 eine Entlastung des Zentrums für Markranstädt und in der Folge eine Verbesserung der Luft- und Lärmverhältnisse. „Bei aller Dringlichkeit der Maßnahme dürfen jedoch die Aspekte des Natur- und Umweltschutzes, insbesondere des Biotopschutzes nicht vernachlässigt werden“, mahnte Penk.

Grüne kritisieren Gebührenanhebung in Markranstädt

Die vom Markranstädter Stadtrat beschlossenen Erhöhungen sorgen für Unmut bei den Grünen im Landkreis Leipzig. „Die höchsten Kita-Gebühren in der Region den Eltern aufzuerlegen, ist sicherlich kein Beleg für familienfreundliche Kommunalpolitik. Trotz steigender Steuereinnahmen ist es der Stadtverwaltung nicht gelungen, die Belastungsgrenze für Familien so gering wie möglich zu halten. Im Gegenteil: Es wird sogar die höchstmögliche Beteiligung der Betriebskosten an die Eltern weitergereicht“, so Tommy Penk, Beisitzer von B90/Grüne im Landkreis Leipzig. Besonders zweifelhaft ist die Verdoppelung der Gebühren für die Stadtbibliothek. „Gerade in Zeiten der Digitalisierung sollte das Lesen für Kinder und Jugendliche gebührenfrei sein, um Lesen als Kultur- und Bildungsgut zu fördern. Zumal die erzielten Mehreinnahmen von knapp über 2000 Euro sehr überschaubar sind“. Penk schlägt vor, die Gebühren für Kinder und Jugendliche abzuschaffen, statt zu verdoppeln und teilweise auf die Erwachsenen umzulegen.