Grüne ziehen erstmals in den Stadtrat ein

Bündnis 90 / Die Grünen hat zum ersten Mal einen Sitz im Stadtrat von Naunhof gewonnen. Das gute Ergebnis von 7,7% reichte für Martin Schäfer zum Einzug in das Parlament. Auch André Engelhardt erreichte vom 3. Listenplatz aus ein sehr gutes Ergebnis.

Wir bedanken uns bei allen Wählern, die am vergangenen Sonntag grün gewählt haben. Es ist unser Ziel, diesen grünen Erfolg wurzeln und wachsen zu lassen, damit sich das Grün auch in Naunhof ausbreitet. Um Ihnen auch in Zukunft die Zusammenarbeit zu ermöglichen, steht Ihnen die Adresse naunhof@gruene-landkreis-leipzig.de zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Alternative zur Verlängerung der Osttangente

Der Stadtrat hat die angekündigte Bürgerversammlung zur Diskussion einer Verlängerung der Osttangente leider wieder abgesagt.

AktuellesGeplant ist, die Straße des 9. November (auch bekannt als „Osttangente“) von der Wurzner Straße bis zur Großsteinberger Straße parallel zu den Gleisen zu verlängern. Dabei würde die neue Straße durch den hinteren Bereich des Alten Kranwerks führen und dessen Attraktivität stark einschränken. Außerdem wären Enteignungen und massive Baumfällungen nötig und der Verkehr würde am bisher sehr still gelegenen Hotel Rosengarten vorbeiführen. Dabei würde zusätzlich zur Ladestraße eine zweite Straße entstehen, die parallel zu den Gleisen läuft und durch eine Mauer von den Gleisen abgetrennt werden müsste. Die neue Straße könnte keine Vorfahrtsstraße werden, da gleisquerende Straßen immer Vorrang haben müssen.

Wir fordern den Stadtrat zu einer Diskussion von Alternativen zu diesem Straßenneubau auf.

Unser Vorschlag ist eine Änderung der Vorfahrtsregelung von der Straße des 9. November kommend, rechts abbiegend über den Bahnübergang, dann linksabbiegend in die Ladestraße und vor dem Bahnhof erneut linksabbiegend in die Bahnhofstraße. Diese Alternative hätte den Vorteil, dass man sie kostengünstig installieren könnte und keine Bäume fällen müsste. Da keine umfangreichen Baumaßnahmen nötig sind, könnte man sie sogar zunächst für ein Jahr ausprobieren und dann erneut diskutieren.

Egal welche Variante gewählt wird – das Ziel ist es, den Verkehr vom Markt auf eine Ausweichroute zu verlagern, um die Leipziger Straße zu entlasten. Dieses Ziel wird man unserer Überzeugung nach nur erreichen, wenn man in der Leipziger Straße Tempo 30 einführt und bauliche Veränderungen installiert, die die Durchfahrt unattraktiv machen. Hierfür würde sich zum Beispiel ein Fahrradweg anbieten!