Informationsveranstaltung auf Einladung der Fraktion Bündnis 90 die Grünen "Baden auf eigene Gefahr - rette sich, wer kann."

Lange behauptet die Markkleeberger Stadtverwaltung:
Ein Wasserrettungsdienst muss nicht sein und ist für Markkleeberg nicht finanzierbar.

Nun signalisiert sie eine gewisse Planungsbereitschaft.

Ernsthaft und ist sie dabei gut beraten? Wir bezweifeln das.
Wo liegen die Probleme, und welche neuen Fehler gilt es zu vermeiden?
Dazu laden wir die zwei einschlägigen Wasserrettungsorganisationen ein, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), Bezirk Leipzig, und die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Landesverband Sachsen und Kreisverband Leipzig-Land.

Mittwoch, 28. August, 18:00 Uhr, Ökoschule Markkleeberg, Agrapark.

Stand am Cospudener See am 18.08.2019, ab 11.00

Am 18.08.2019 findet ihr uns ab 11.00 Uhr am Cospudener See/Pier1 gemeinsam mit Tommy Penk, unserem Kandidaten für die Landtagswahl.

Wahlkampfauftakt Markkleeberg für die Landtagswahl am 1. September 2019

Los gehts! Plakate stehen in der Garage und nun auch am Markkleeberger See.  
Tommy Penk war lange für die Grünen aktiv in Markkleeberg und kandidiert nun für den Landtag. 

Tommy auf Facebook

Zur letzten Wahl haben ca. 17 Prozent in Markkleeberg grün gewählt. Viel fehlt nicht zu Direktmandat!

 

Grünflächen statt Betonflächen in der Neuen Mitte

Am fertiggestellten ersten Teil der Neuen Mitte bemängeln viele MarkkleebergerInnen, dass Grünflächen und Bäume fehlen. Städte brauchen Frischluftschneisen, Grünflächen und Bereiche mit dichtem Baumbestand, welche an heißen Tagen für Abkühlung sorgen und als Wasserspeicher fungieren. Falsches Bauen beeinflusst die Temperatur in Innenstädten stärker als die Klimaerwärmung. Landkreis-Luftbilder des Bahnhofsvorplatzes aus 2009 und 2018 zeigen leider eindrucksvoll, dass eine bestehende grüne Oase in der Innenstadt großflächigen Asphalt- und Steinflächen weichen musste.
Auch die Neugestaltung des Parkplatzes an der Rathausgalerie - in Würfelbauweise und Naturstein - wird die letzten verbliebenen Bäume verdrängen und nur wenige werden neu gepflanzt. Ein gutes Beispiel, was eigentlich möglich wäre, ist der kleine Platz vor der Thomaskirche in Leipzig - mit Geschäften, vielen schattenspendenden Bäumen, Wasserspiel und einer Liegewiese. Verantwortliche stellen jedoch oft genug erst nach Bürgerprotest fest, dass etwas Grün vergessen wurde, wie zum Beispiel im Innenhof der Universität Leipzig oder am Postplatz in Dresden. Alte Badewannen kreativer Studenten begrünten den Innenhof der Uni bis nun offiziell große Pflanzkübel aufgestellt wurden. Einige Markkleeberger Geschäfte in der Rathausstrasse und am Schwimmbad stellen nun erfreulicherweise ebenfalls eigene Blumenkübel vor ihre Geschäfte. Schön wäre es, wenn die Stadt zusätzliche Bäume pflanzt und die Planungen überarbeitet.

Auf den Fotos anbei sieht man den Bahnhofsbereich und die Kirschallee - beides Beispiele für den krassen Flächenverbrauch in Markkleeberg. Deshalb am 1. September Grün wählen und Baumschutzsatzung wieder einführen!

BürgerInnenwillen hat sich durchgesetzt

Stadtrat beschließt den Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Markkleeberg: Es war schon ein Paukenschlag, mit dem die Sondersitzung des Markkleeberger Stadtrates am 2. Juli 2019 begann. Seitens eines Stadtrates von der CDU- Fraktion gab es den Antrag den Tagesordnungspunkt „Beschluss zum Verkehrsentwicklungsplan“ zurückzustellen und im neu gewählten Stadtrat weiter zu beraten. Eine substanzielle Begründung fehlte – zu viel Tempo 30 – Zonen dickes Fragezeichen? Verbesserungen für den Radverkehr und Fußgänger ebenso? Das Konzept ist seit etwa eineinhalb Jahren in den Gremien diskutiert worden, es gab einen außerordentlich gut besuchten Workshop, indem MarkkleebergerInnen ihre Ideen einbringen konnten und diese sind auch in das Konzept eingeflossen. Sicherlich nicht für jeden zufriedenstellend. Unsere Stadträtin Jana Bovet wies auf die Notwenigkeit hin, das Konzept zyklisch zu überprüfen. Grünenfraktionschef Joachim Schruth äußerte sich in einer kurzen Rede zum CDU-Antrag. „Die Inhalte des Konzeptes spiegeln weitgehend den Willen der MarkkleebergeInnen wider, die wir in sehr vielen Belangen mittragen. Eine Entscheidung über deren Köpfe hinweg wäre fatal. Wir lehnen den Antrag der (anwesenden) CDU-Fraktion ab.“ Eine Mehrheit der Stadträte tat dies ebenso. Und nach einigen Diskussionen wurde letztendlich auch das Konzept mehrheitlich beschlossen. Doch damit kann und soll nicht Schluss sein. Und daher rufen wir auch Sie, auf Einwohner und Einwohnerinnen von Markkleeberg, melden Sie sich bei uns, gestalten Sie mit, am besten unter markkleeberg(at)gruene-landkreis-leipzig.de

Für eine neue Kultur der Nachhaltigkeit

Die Welt ist mit der Globalisierung enger zusammengerückt, und nur zu gerne nehmen wir die Vorteile für uns in Kauf. Dennoch ist es höchste Zeit, über die Zusammenhänge einiger liebgewordenen Gewohnheiten nachzudenken, denn sowohl für die Beschaffung in der Kommune als auch beim privaten Einkauf gilt: Unser Kaufverhalten hat Einfluss auf die Arbeitsbedingungen und die Ökologie weltweit.

Deshalb befürworten und unterstützen wir die Bemühungen der Steuerungsgruppe Fairtrade-Town Markkleeberg für eine Weiterentwicklung der nachhaltigen Beschaffung in der Kommune. Die Idee dahinter ist es, soziale, ökologische und menschenrechtlich verbindliche Standards im weltweiten Handel zu beachten. Von der Bundesregierung werden diese Kriterien bei der Beschaffung allenfalls „produkt- und einzelfallbezogen berücksichtigt“, so die Antwort auf eine Große Anfrage von B90/GRÜNE (Verlinken: BT-Drucksache 19/7567, http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/075/1907567.pdf). Damit bleibt die Bundesregierung weit hinter Forderungen der EU-Kommission zurück, die an die Mitgliedsstaaten appelliert, bei der Beschaffung viel stärker Nachhaltigkeitsaspekte zu berücksichtigen. Beschämend, denn in Deutschland liegt das jährliche Volumen der öffentlichen Beschaffung zwischen 150 Milliarden Euro bis zu 440 Milliarden Euro.

Seit der Vergaberechtsreform 2016 können Nachhaltigkeitsaspekte bei der Vergabe öffentlicher Aufträge verstärkt berücksichtigt werden, auch in Kommunen. Gleichwohl läuft dies nur schleppend. Ursachen sind insbesondere knappe personelle Ressourcen und eine Dominanz von ökonomischen Kriterien bei der Vergabe. „Mit unserer Steuerungsgruppe Fairtrade-Town werden wir die Stadt bei der schrittweisen Umstellung der Beschaffung unterstützen und somit zusätzlichen Aufwand minimieren. Außerdem erleichtert die Einbeziehung positiver Erfahrungen aus anderen Kommunen oder Unternehmen die Realisierung dieses Vorhabens“ (Verlinken: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/texte_30-2019_rechtsgutachten-umweltfreundliche-beschaffung_bf.pdf), so Maria Hübner, Mitglied der B90/Grünen Ortsgruppe Markkleeberg und aktiv in der Steuerungsgruppe. Schließlich hat die umweltfreundliche Beschaffung auch viele weitere positive (Neben-)Effekte: Werden die Lebenszykluskosten der ausgeschriebenen Leistung bei der Beschaffung berücksichtigt, verbessert sich nicht nur die Umweltfreundlichkeit, sondern auch die Wirtschaftlichkeit von Beschaffungsentscheidungen. Auch die Gesundheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird geschont (z. B. durch die Beschaffung emissionsarmer Geräte).

Und wie sieht es bei unserem täglichen Einkauf aus? Kaufen wir nachhaltig? Achten Sie doch mal darauf, woher die Produkte stammen – gibt es vergleichbare auch aus regionalem oder biologischem Anbau? Insbesondere beim Plastikkonsum können Privatleute einen ersten Schritt machen. Plastik ist omnipräsent: In Form von Mikroplastik im Shampoo, als Verpackungsmaterial und Einkaufbeutel etc. Das Problem von Plastik(verpackungen) äußert sich in zweierlei Hinsicht: Für die Herstellung von Plastik werden fossile Energieträger wie Erdöl verwendet. Mittlerweile werden sechs Prozent des weltweit geförderten Erdöls zu Kunststoff verarbeitet. Aber auch die Entsorgung bereitet Umweltprobleme. So sind uns nicht zuletzt die Bilder von riesigen Plastikteppichen im Meer ins Bewusstsein gerutscht.

Auf EU-Ebene wird einiges getan. Die Vorschläge der Kommission zur Eindämmung der Plastikflut, wie zum Beispiel Plastikverpackungen bis 2030 recycelbar zu machen, den Verbrauch von Einwegplastik einzudämmen und die Verwendung von Mikroplastik etwa in Kosmetika zu beschränken, sind wichtige Weichenstellungen und gehen in die richtige Richtung. In Bezug auf Einwegplastikprodukte haben das Europäische Parlament und der Rat eine Richtlinie vorgelegt, die im März vom Europäischen Parlament beschlossen wurde. Gleichwohl werden aber viele Plastikprodukte von der EU-Richtlinie gar nicht erfasst. So ist zum Beispiel der Verbrauch von To-go-Verpackungen nicht angesprochen.

AktuellesWir haben in unseren Seen zwar (noch) keine Müllstrudel, aber schauen Sie sich mal auf den Spazierwegen um. Erschreckend, wieviel Müll einfach weggeworfen oder hin geweht wird. Dabei können wir noch nicht mal alle Plastikteile in der Umwelt sehen. Mikroplastik ist im Wasser, in der Erde und kann nicht wahrgenommen werden. „Es ist sicherlich nur ein kleiner Aspekt, aber verzichten Sie doch beim nächsten Einkauf mal auf eingeschweißtes auf eingeschweißtes Obst und Gemüse, kaufen ein Seifenstück anstelle von Flüssigseife, nehmen einen Einkaufbeutel und einen Mehrwegbecher für den Kaffee mit.“, regt Dr. Jana Bovet, Stadträtin für B90/GRÜNE, an. „Leider gibt es keinen ‚Unverpackt-Laden‘ in Markkleeberg, aber viele Produkte können gleichwohl ohne Plastik eingekauft werden.“

Vertrauen Sie dem Schicksal, genießen Sie die eigene Gefahr

Baden in Markkleeberg! Stellen Sie sich vor, Sie stehen vor dem Agra-Park, auf dem Weg in das sehenswerte Fotomuseum, oder Sie möchten mit Ihren Kindern zu dem Spielplatz dort, … und am Eingang steht ein Schild „Wir begrüßen Sie im neuen Agra-Park, Betreten auf eigene Gefahr.“ Hat denn die Stadtverwaltung hier keine Verkehrssicherheitspflicht? Doch hat sie, und der kommt sie auch gut nach. So ein Schild gibt es dort nicht.

Aktuelles Stellen Sie sich nun vor, Sie möchten an einem unserer Seen schwimmen gehen. „Die Besucher haben die Qual der Wahl, verschiedene Strandabschnitte sowie naturbelassene Ufer laden zum Baden und Schwimmen im glasklaren Wasser ein… Mit seinem Flachwasserbecken und sandigen Ufer präsentiert sich der Strand sehr einladend. Er wird besonders gern durch Familien mit Kindern genutzt“, heißt es auf www.Markkleeberger-See.de, ähnlich Verlockendes steht auf der Website der Stadt, zahlreichen Flyern und in Reisebroschüren. Markkleeberg ist eifriger Wettbewerber in der Tourismuswirtschaft. Die Stadtverwaltung, genauer ihre Betreibergesellschaft EGW, kümmert sich vorbildlich um die Verkehrssicherheit in den „Badebereichen“ und im ganzen Gelände. Sie überwacht die Wasserqualität, räumt täglich Unmengen an Müll weg, beseitigt Gefahrenquellen, unterhält bauliche Einrichtungen wie z. B. Schwimminseln und Buhnen, repariert alles unverzüglich, investiert und ermöglicht auch privaten Dienstleistern und Gewerbetreibenden tolle Geschäfte. Das ist gute Daseinsführsorge. Allerdings erfolge das Baden auf „eigene Gefahr“, steht es auf den Schildern. Sollte etwas passieren, sei man selbst, seien die anderen Badegäste oder zufällig anwesende Spaziergänger gefordert. Trauen Sie sich das zu, oder denken Sie nun anders nach über das Schlagwort „Alleinstellungsmerkmal“? Baden in unseren Seen ist riskanter, als Spazierengehen im Agra-Park. Und es waren auf den Markkleeberger Gewässern schon Unglücke zu beklagen, auch letztes Jahr.

 

„Wer durch die Bereitstellung einer Infrastruktur zu erkennen gibt, dass an seinem Gewässer gebadet werden kann, eröffnet einen Verkehr und ist daher verkehrssicherungspflichtig“ schreibt die Kommunale Schadensausgleichstelle (KSA), die Haftpflichtversicherung für Kommunen. Doch gesetzliche Regelungen, die das Baden in Gewässern betreffen, gibt es nur vereinzelt. „Da es bei Badeunfällen häufig zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt, liegen zahlreiche Urteile vor, die anstelle dessen den Rahmen beschreiben.“ Kühl betrachtet: Sicherheit rund um die Uhr und überall gibt es nicht. Ein Wasserrettungsdienst kostet Geld – und er rechnet sich nicht, wenn der Eintritt frei ist. Markkleeberg investiert viel in die touristische Infrastruktur, aber hat nichts geschaffen oder zielstrebig unternommen, um endlich für diese Saison eine Badeaufsicht anbieten zu können, nicht mal an den Wochenenden. Und das soll „SEEnsationell in Sachsen“ sein? Dabei gibt es Bespiele für ehrenamtliche und regelmäßige Dienste am Kulkwitzer See, am Schladitzer See und überall im Bundesgebiet durch die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) oder die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

 

Aktuelles Die EGW führt sogar noch baurechtliche Beschränkungen an, die gegen eine feste Wasserrettungsstation am Markkleeberger See sprechen sollen. Unsere Fraktion wollte kürzlich mit einer schriftlichen Anfrage erfahren, welchen Normen denn welchen Erfordernissen konkret entgegenstünden. Die Antwort, die inzwischen allen Fraktionen vorliegt, war im Kern recht oberflächlich. So seien für das „Familienstrand“ mit Verweis auf die dort schon vorhandenen Sanitäranlagen und Imbissangebote weitere bauliche Maßnahmen schlicht „nicht möglich“. Für die anderen Badestellen wurde lediglich auf den einschlägigen Gesetzesparagraphen verwiesen, der das Bauen im Außenbereich regelt und dafür bestimmte Einschränkungen formuliert. Die Antwort der Stadtverwaltung macht aber keine Aussage dazu, warum sie glaubt, dass es aufgrunddessen nicht möglich sei, dort eine Station ausnahmensweise zu bauen. „Da macht man es sich zu einfach. Genauso könnte darauf verweisen, dass der Boden dort am Ufer aus Sand bestünde und die Stadt Markkleeberg nun einmal nicht ‚auf Sand‘ baue“ pointiert es Ansgar Bovet, Mitglied des Stadtrates für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Wörtlich heißt es in dem Schreiben der Verwaltung: „Für den Fall der Installation einer Wasserrettung am Markkleeberger See … favorisiert die EGW die Integration der Wasserrettung in die Umsetzung des Vorhabens ‚Segelstützpunkt‘.“ Damit ist – bestenfalls als Option – der Bereich vor der Schleuse gemeint. Dort badet aber niemand, und dort isoliert ergibt eine Station auch einsatzstrategisch keinen Sinn. „Unsere Fraktion und bestimmt jede Fraktion fragt sich nach dieser Antwort, wer in dieser Stadt eigentlich die Politik macht, und wer sie umsetzt“ meint Ansgar Bovet „Offenbar vertraut man ganz auf die gewerblichen Freizeitunternehmen vor Ort, private Verantwortung und die Jedermannspflicht zur Ersten Hilfe.“

 

Ausgerechnet mit Bezug auf die Empfehlungen der KSA behauptet die Stadt, keine Aufsichtspflichten zu haben. Dabei wäre die Stadt gut beraten mehr öffentliche Vorsorge zu betreiben. „Rettungsorganisationen bestätigen uns, dass die Stadt trotz Begutachtung, neuer Angebote und auf Anfrage hin in puncto Wasserrettung keine oder unzweckmäßige Prioritäten äußere.“ Übrigens sei mangelnde Schwimmfähigkeit ein zunehmendes und auch ein sozial fundiertes Problem. Deshalb haken die GRÜNEN in Markkleeberg dazu nach. Florian Köhler, wie Ansgar Bovet Kandidat für die Stadtratswahl am 26. Mai, fasst zusammen: „Wir begrüßen, dass mit unseren Seen viel Freizeitwert geschaffen ist und Geld verdient werden kann. Doch appellieren wir dazu an unsere Verantwortung für die allgemeine Verkehrssicherheit, die wir bei allen anderen öffentlichen Einrichtung ja auch haben, nicht zuletzt mit Blick auf ambitioniertere touristische Standards.“

Im langen Sommer 2018 erhöhte sich nach den Angaben der DLRG in Deutschland die Anzahl der Ertrinkungsfälle um fast 20 % auf 504. Doppelt so hoch waren diese Steigerungen in den zwei Altersgruppen bis 20 Jahre und ab 56 Jahre. Letztere, nicht übermütige Sportler, sondern Senioren sind mit einem Drittel bis 2/5 aller Betroffenen immer die größte Gruppe unter den Verunglückten. Sie starben zu mehr als 80 % in Binnengewässern, vor allem in Seen und Teichen. Sachsen ist das einzige Bundesland in dem die absoluten Zahlen hierzu letztes Jahr zurückgingen. Doch Markkleeberg hat nichts dazu beigetragen. In Markkleeberg vertraut man dem Schicksal.

 

GRÜNER ANTRAG TRÄGT FAIRE FRÜCHTE

Am Anfang stand ein Antrag der Markkleeberger Fraktion Bündnis 90/ Die
Grünen zur Abstimmung, und im Dezember 2011 beschloss der Stadtrat
mehrheitlich: Markkleeberg soll Fairtrade-Stadt werden. Damit
signalisierte die Kommune ihre Bereitschaft, einen Beitrag zur
Förderung sozialer, ökologischer und menschenrechtlich verbindlicher
Standards im weltweiten Handel zu leisten. Doch nun ging die Arbeit erst
richtig los: Es bildete sich eine parteiunabhängige Steuerungsgruppe
unter der Leitung von Diana Bergmann, die im Laufe von vier Jahren in
mühevoller Kleinarbeit die Erfüllung der für den Titel
„Fairtrade-Town“ nötigen Kriterien realisierte. Dazu gehört
beispielsweise das Angebot von Fairtrade-Produkten in mindestens fünf
Geschäften und drei Gastronomiebetrieben, auch einige Vereine, Schulen
und die Kirchen sind seitdem dabei. Die Stadtverwaltung beteiligt sich
ebenfalls daran, so ist die Verwendung von fairem Kaffee bei
Stadtratssitzungen und im Bürgermeisterbüro inzwischen eine
Selbstverständlichkeit. Außerdem unterstützt die Stadt das Projekt
von Anfang an durch die aktive Mitarbeit der Gleichstellungs- und
Integrationsbeauftragten. 2015 war es endlich soweit: Markkleeberg wurde
als zweite Stadt in Sachsen und deutschlandweit als 351. Kommune
Fairtrade-Town. Weltweit gehören inzwischen mehr als 2.000 Städte in
rund 30 Ländern dieser Initiative an, darunter auch Metropolen wie
Brüssel, London, Rom, Kopenhagen und San Francisco. Die feierliche
Titelverleihung in Markkleeberg erfolgte durch einen Vertreter der
internationalen Organisation „TransFair“. Damit endeten die
Bemühungen der Steuerungsgruppe und der Kommune jedoch nicht, denn die
Vergabe des Titels verpflichtet und gibt jeweils neuen Ansporn.
Schließlich muss alle zwei Jahre nachgewiesen werden, dass die
Auszeichnung noch berechtigt ist. Für die Steuerungsgruppe bleibt es
deshalb weiterhin ein Anliegen, die Verwendung fair gehandelter Produkte
zu erweitern sowie die Öffentlichkeitsarbeit zu intensivieren.
Außerdem haben sich inzwischen einige regelmäßige Veranstaltungen
etabliert, so die jährliche Fairtrade-Session in der Kirche St. Peter &
Paul, in der musikalische Beiträge von Klassik, Jazz bis hin zu
Weltmusik verbunden mit Informationen zum globalen fairen Handel geboten
werden, die Standbetreuung zum Markkleeberger Stadtfest oder die
Teilnahme der Stadt Markkleeberg an der Fairen Woche im September. Als
deren Auftakt findet stets die Fair-Radtour zum Linkehof in Baalsdorf
(Leipzig) statt, die ergänzend auf die große Bedeutung der regionalen
und ökologischen Landwirtschaft hinweist. So konnte der Titel
„Fairtrade-Town“ 2017 problemlos verteidigt werden, was sicher auch
im Herbst dieses Jahres wieder gelingen wird. „Wir sind auf einem
guten Weg, dennoch bleibt noch viel zu tun, um den fairen Handel in
Markkleeberg zu befördern“, erklärt Maria Hübner, die in der
Steuerungsgruppe mitarbeitet und Kandidatin für die anstehende
Stadtratswahl im Mai ist.

Schützt unsere Seen und Seenverbindungen vor privatem Motorbootverkehr, Kommen Sie mit uns ins Gespräch zum Stadtfest

Die Markkleeberger Seen werden nach ihrer Fertigstellung laut Sächsischem Wassergesetz allgemein schiffbar (die LVZ berichtete). Damit können auch private Sportboote mit Verbrennungsmotor unsere Seen nutzen - mit der zu erwartenden Verschlechterung der Wasserqualität, mit Lärm und Belastungen für Natur, Surfer, Segler, Paddler und Badegäste.

Leider haben wir den Eindruck, dass Interessen der Bürger*innen, der Schutz der Natur und ein Stadtratsbeschluss von 2014 gegen benzinbetriebene Motorboote bisher zu wenig beachtet werden. Für Paddelboote war der kürzlich abgelehnte Wasserwanderrastplatz überdimensioniert und die nötige, aber übertriebene Störstellenbeseitigung in der Pleiße deutet auch darauf hin dass die Stadtverwaltung in Wirklichkeit voll auf den motorisierten Bootsverkehr setzt, weil man sich von ihm - wie zuletzt in der Stadtratssitzung betont - ein touristisches Potenzial verspricht.. Die Markkleeberger Grünen setzen sich weiterhin dafür ein, dass die ökonomischen Interessen an den Seen im Einklang mit den Interessen der Anwohner*innen und dem Natur-, Lärm- und Umweltschutz stehen, benötigen aber mehr Gewicht im Stadtrat. Mit ihren Stimmen zur Kommunalwahl am 26. Mai und zur Landtagswahl im September können wir gemeinsam das Ruder in die Hand nehmen.

Gerne wollen wir das Thema mit Ihnen auch beim alljährlichen Stadtfest am 4. und 5. Mai diskutieren. Die Markkleeberger Grünen sind wie immer mit einem Stand vertreten. Am Sonnabend ab 12:30 Uhr können Sie zudem mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Gerd Lippold und ab 14:00 Uhr mit der Bundestagsabgeordneten Monika Lazar ins Gespräch kommen.

Klimaschutz, Insektensterben, Flächenverbrauch, bessere Radwege - Markkleebergs Grüne laden zur Diskussion ein

Es gibt viele gute Argumente zur Wahl am 26. Mai die Grünen zu wählen. Wir möchten Ihnen weitere sehr gute Gründe persönlich vorstellen, nämlich unsere 8 Markkleeberger KandidatInnen für den Stadtrat. (Joachim Schruth, Dr. Jana Bovet, Dr. Eric Peukert, Florian Köhler, Ansgar Bovet, Matthias Eisert, Maria Hübner und Elmar Schmidt)

Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen lädt Sie deshalb recht herzlich zu einer öffentlichen Fraktionssitzung in den Ratskeller zur Linde ein. Wir stellen Ihnen unsere Ziele grüner Stadtpolitik für Markkleeberg vor. Lernen Sie alle KandidatInnen persönlich kennen und diskutieren Sie mit uns, wie wir Markkleeberg umweltbewusst, nachhaltig und sozial und vor allem gemeinsam mit den BürgerInnen gestalten können.

Gerne laden wir Sie auch ein, sich auch über unsere digitale Plattform www.mitmachen-vor-ort.de ´vom Sofa aus´  zu beteiligen. Mit einem Klick auf einer Karte können ganz einfach Hinweise, Wünsche oder Kritik über die aktuelle Stadtentwicklung getätigt werden. Wir wollen, dass wirklich jede oder jeder, ohne Hürden und ohne Hemmungen aktiv mitarbeiten kann. Egal ob der fehlende Radweg, die Müllverschmutzung oder eine Idee zum Standort eines Spielplatzes: alles kann vorgeschlagen und eingetragen werden. Die Ergebnisse werden wir in unser Wahlprogramm und die Arbeit für den Stadtrat und Kreistag einbringen.

Unsere Öffentliche Fraktionssitzung und Kandidatenvorstellung findet am 2. Mai 2019 um 19:00 Uhr im Ratskeller zur Linde Markkleeberg statt. 

Bürgerbeteiligung vom Sofa aus

Bündnis 90/ Die Grünen treten zur Stadtratswahl im Mai mit neuen und erfahrenen Kandidatinnen und Kandidaten an. In Markkleeberg wird die Kandidatenliste vom Fraktionsvorsitzenden Joachim Schruth, Jana Bovet und Sprecher der Ortsgruppe, Eric Peukert, angeführt. Acht Kandidaten stellen sich im Mai dem Votum der Bürgerinnen und Bürger. Während aktuell noch die letzten Details zum Wahlprogramm bearbeitet werden, ist der Markranstädter Kandidat Tommy Penk schon seit Monaten in den Vorbereitungen zur Kommunalwahl: „nahezu jeder Haushalt dürfte schon eine Postkarte von mir im Briefkasten gesehen haben“, so Penk. Doch damit wollen es die beiden jungen Grünen nicht belassen. Während andere Parteien Bürgerbeteiligung anpreisen, zu deren Veranstaltungen jedoch kaum mehr als die gewohnte Handvoll Personen erscheint, definieren Peukert (37 Jahre) und Penk (29 Jahre) das Thema Bürgerbeteiligung ganz neu. „Wir befragen die Bürger nicht nur, wir beteiligen sie. ´Bürgerbeteiligung vom Sofa aus´ nennen wir unsere digitale Plattform, in der unter www.mitmachen-vor-ort.de mit einem Klick auf einer Karte ganz einfach Hinweise, Wünsche oder Kritik über die aktuelle Stadtentwicklung getätigt werden können. Wir wollen, dass wirklich jede oder jeder, ohne Hürden und ohne Hemmungen aktiv mitarbeiten kann, so Peukert und Penk unisono. „Egal ob der fehlende Radweg, die Müllverschmutzung oder eine Idee zum Standort eines Spielplatzes: alles kann vorgeschlagen und eingetragen werden. Für alle auch zum mitlesen und mitdiskutieren“, so Peukert. „Die Ergebnisse werden wir in unser Wahlprogramm und die Arbeit für den Stadtrat und Kreistag, für den wir beide auch kandieren, einfließen lassen, sofern wir von den Bürgerinnen und Bürgern das Mandat dazu erhalten“, so Penk.

Zunächst soll das Portal bis zur Kommunalwahl am 26. Mai laufen. Bei erfolgreichem Verlauf, können wir uns aber auch eine Fortführung vorstellen, so beide abschließend.

 Die Kandidaten und das aktuelle Programm finden Sie unter: gruene-landkreis-leipzig.de Das Beteiligungsportal ist unter www.mitmachen-vor-ort.de zu erreichen.

Grüne bestimmen Kandidaten für die Stadtratswahl

AktuellesDie Markkleeberger Ortsgruppe hat ihre KandidatInnen für die Markkleeberger Stadtratswahl bestimmt. “Im letzten Jahr haben wir einen deutlichen Mitgliederzuwachs sowohl auf Landkreisebene als auch in unserer Markkleeberger Ortsgruppe erfahren. Themen wie Klimawandel, Natur- und Artenschutz, nachhaltige Stadtentwicklung und Verkehr sind für viele Gründe, sich aktiv einzubringen“, so der (fast) frischgebackene Sprecher der Markkleeberger Ortsgruppe, Dr. Eric Peukert. „Ich freue mich natürlich über die Vielzahl und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, welche „grüne Themen“ noch stärker in die Arbeit des Stadtrates einbringen möchten“, ergänzt Fraktionsvorsitzender Joachim Schruth. Unter unseren KandidatInnen für den Stadtrat sind u.a. Juristen, ein Angestellter, ein Physiotherapeut, ein Informatiker, ein Mitarbeiter beim Naturschutzbund Deutschland und eine Rentnerin im Unruhestand. Wir hoffen natürlich auf einen Zuwachs an Mandaten. Bisher sind dies drei von insgesamt 26 im Markkleeberger Stadtrat. „Ich möchte mich auf diesem Weg auch bei den ehemaligen Stadträten Diane Apitz und Tommy Penk für ihre bisherige Arbeit im Markkleeberger Stadtrat bedanken. Aufgrund von Wohnortwechseln können die beiden nicht mehr in Markkleeberg kandidieren, tun dies aber in Böhlen bzw. Markranstädt“, so Schruth abschließend. Wenn Sie als Bürgerin oder als Bürger Markkleebergs Kontakt zu uns suchen, erreichen Sie uns unter markkleeberg@gruene-landkreis-leipzig.de

Die Kandidatinnen sind: 1. Joachim Schruth, 2. Dr. JanaBovet, 3. Dr. Eric Peukert, 4. Florian Köhler, 5. Ansgar Bovet, 6. Matthias Eisert, 7. Maria Hübner, 8. Elmar Schmidt

Markkleebergs Flächenverbrauch: Fast 200 ha in zehn Jahren. Soll das so weitergehen?

Aktuelles Es geschieht schleichend. Und um es anschaulich zu machen: In den letzten zehn Jahren hat Markkleeberg jeden Tag 531m2 Boden zur Bebauung ausgewiesen und damit überwiegend der Land- oder Forstwirtschaft entzogen – dies entspricht in etwa der Grundfläche des Weißen Hauses. Nach wir vor ist es üblich, den Erfolg einer Kommune mit ihrer Bautätigkeit zu bemessen. Auch wenn damit häufig Bodenversiegelung und Landschaftszerschneidung einhergehen, Mobilitätserfordernisse erzeugt werden. Die Zahl von 194 ha neuer Bebauungsfläche in den Jahren 2008-2018, erfuhr die Fraktion von B 90 / GRÜNE kürzlich durch eine Anfrage an die Verwaltung. Manch einer ist stolz darauf, doch soll das so weitergehen? Eine Siedlungsausdehnung bringt immer Erschließungsaufwand und -kosten mit sich, die nahräumliche Versorgung durch Ärzte, Geschäfte und soziale Einrichtungen muss immer wieder erbracht werden. „Wir haben uns dafür stark gemacht, dass sich im neuen Leitbild der Stadt Markkleeberg die Formulierung ‚Sparsamer Flächenverbrauch‘ wiederfindet“, so Stadträtin Dr. Jana Bovet von Bündnis 90/ Die Grünen. Doch was folgt daraus? „Wir freuen uns über die Zuzüge und die wirtschaftliche Entwicklung sehr, doch die Planung neuer Baugebiete ist nicht per se lohnend“ so Eric Peukert, Sprecher der Markkleeberger Ortsgruppe. Um das Ziel einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung zu verfolgen, fehlt praktisch die Methode. Denn die Verwaltung gibt auch zu, dass sie über keine statistischen Erhebungen zur tatsächlichen Auslastung rechtskräftiger Bebauungspläne verfügt und keine systematische Katastererfassung der Innenentwicklungspotenziale vornimmt. Aufwand-Nutzen-Analysen werden nur in Einzelfällen erstellt, obwohl schon einfache Webseiten wie „was-kostet-mein-baugebiet.de“ realistische Planungsgrundlagen bieten. Trotz des guten Leitbildes kann also von einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung noch nicht die Rede sein.

Verkehrsentwicklungsplan - MarkkleebergerInnen wollen mitreden

AktuellesPickepackevoll war kürzlich der Kleine Lindensaal im Markkleeberger Rathaus als es um den Verkehrsentwicklungsplan der Stadt ging. An mehreren Tischen wurde über verkehrliche Schwerpunkte bspw. Stadtmitte, Koburger Straße und Bornaische Straße diskutiert Zur Sprache kamen u.a. die unbefriedigende Parkplatzsituation in der Mitte, Vorschläge für veränderte Linienführungen des ÖPNV, der Wunsch nach Verkehrsberuhigung durch Tempo 30- Zonen, sichere Schulwege und dringend notwendige Verbesserungen für den Radverkehr in der Stadt. Ein Zeichen, dass die Markkleeberger und Markkleebergerinnen mitreden wollen – ein Zeichen an die Verwaltung, den Dialog fortzusetzen. Auch mit uns können Sie gern ins Gespräch kommen, suchen Sie den Kontakt zu uns, Hinweise, Vorschläge, Meckern am besten per Mail unter markkleeberg@gruene-landkreis-leipzig.de

 

Müllsammelaktion 14. September

Am 14. September waren wir gemeinsam mit einigen Leipziger Grünen unterwegs, um am Cospudener See und im Auwald Müll zu sammeln. Die Aktion startete unweit von "Brot & Kees" in der Böschung der Lauerschen Straße. Doch noch bevor wir überhaupt den See erreichten, kamen auf einer Strecke von 30 Metern ca. 8 Müllsäcke zusammen. Müll wird leider vielfach auf Kosten der Allgemeinheit und Natur fallen gelassen - hier sicherlich auch, weil keine Müllbehälter entlang der stark frequentierten Straße existieren.

Fotos:Ulrike Luise

B90/GRÜNE: Stadtrat beschließt Markkleeberger Leitbild 2030

Am 19. August hat der Stadtrat beschlossen, dass der Entwurf des Markkleeberger Leitbildes 2030 als strategischer Orientierungsrahmen dienen soll. So kurz wie der Untertitel des Leitbildes – Markkleeberg: See. Stadt. Grün. – so kurz und prägnant ist der Inhalt. Auf 22 Seiten sind Ziele und Maßnahmen für verschiedene Handlungsfelder (Innenstadt, Wohnvielfalt, Wirtschaft, Bildung/Kultur und Landschaft) festgelegt. Wir als Fraktion der Grünen begrüßen die Entscheidung für das Leitbild sehr, denn ein Vergleich mit anderen kommunalen Leitbildern zeigt, dass Markkleeberg stolz darauf sein kann.

Die Inhalte des Leitbildes wurden seit 2016 in einem sehr transparenten und offenen Verfahren von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt erarbeitet, diskutiert und abgewogen. Für die fünf Handlungsfelder konnten so Ziele identifiziert und mit Projekten unterlegt werden. Uns freut insbesondere, dass die Reduzierung des Flächenverbrauchs, eine zukunftsorientierte Verkehrsentwicklung sowie Vielfalt in der Bildungslandschaft Eingang in das Leitbild gefunden haben. Das Leitbild darf nicht den Status eines Wunschzettels behalten, sondern ist für uns Auftrag und Messlatte zugleich, wenn es um planerische und haushälterische Entscheidungen geht. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die im Leitbild 2030 artikulierten Interessen Beachtung finden. So gilt es z.B. den ebenfalls in der Sitzung beschlossenen Rahmenplan nicht nur an Investorenwünschen zu orientieren, sondern die Forderungen der Bürgerinnen und Bürger nach starker lokaler Identität und hoher Qualität des öffentlichen Grüns im Innenstadtbereich ernst zu nehmen und aufzugreifen. Ein vorgeschriebener „Leitbildcheck“ befähigt Sie, in regelmäßigen Abständen den Umsetzungsstand, Aktualität und Wirksamkeit des Leitbildes und der Projekte zu hinterfragen.

„Saubere Stadt Markkleeberg“ - Grüne möchten mehr Abfallbehälter

In letzter Zeit erreichen die „Bündnisgrünen“ vermehrt Beschwerden über fehlende oder überfüllte Mülleimer, Abfall, Hundekot und achtlos entsorgte Hundekotbeutel.

Wir haben uns das angeschaut und sehen, dass an stark frequentierten Wegen und Grünanlagen etliche Mülleimer fehlen. Dazu gehören zum Beispiel der Equipagenweg und das Umfeld Lauersche Straße, die Mehringstraße oder die Bushaltestelle Markkleeberg Nord. An den Bänken und Bushaltestellen wären Mülleimer wünschenswert. In ganz Markkleeberg stehen nur zwei offizielle Hundetoiletten - viel zu wenig! Vermutlich werden für die vielen Tausend Tagesgäste Müllbehälter und Hundetoiletten im Abstand von wenigen hundert Metern und häufige Leerungen benötigt. Manche Anwohner hängen dankenswerter Weise bereits Mülltüten an ihren Zaun und sammeln selbst den Müll ein.

Wir Markkleeberger „Bündnisgrüne“ werden uns daher im Stadtrat und seinen Ausschüssen für rasche Maßnahmen zum Aufstellen zusätzlicher Müllbehälter einsetzen und hoffen dabei auf die Unterstützung aller Fraktionen. Vielleicht schwappt ja auch schwedische Trend des Ploggings (zusammengesetzt aus "plocka" für sammeln, aufheben und "jogging") nach Markkleeberg, so dass es auch ohne zusätzliche Mülleimer klappt. Bis dahin brauchen wir die Hilfe der Stadt, die weitere Mülleimer aufstellen und häufigere Leerungen durchführen sollte.

Hinweise zu möglichen Standorten können Sie uns gerne per Mail an markkleeberg@gruene-landkreis-leipzig.de schicken.

Fahrrad statt Allrad – Markkleeberger Grüne suchen MitfahrerInnen beim Stadtradeln

 

Die Stadt Markkleeberg nimmt vom 25. August bis 14. September 2018 zum zweiten Mal am STADTRADELN teil. Alle, die in der Stadt Markkleeberg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, können beim STADTRADELN mitmachen. Der Teilnahme am Markkleeberger Stadtradeln war ein Antrag von SPD und Grünen vorausgegangen, der vom Stadtrat nahezu einstimmig beschlossen wurde. Daher ist es selbst verständlich, dass auch die Markkleeberger Grünen wieder mit einem eigenen Team unter dem Namen „Fahrrad statt Allrad“ antreten, schließlich haben wir einen 2. Platz in der Kategorie „Team mit den radelaktivsten TeilnehmerInnen“ (Team mit den meisten Radkilometern pro Person) zu verteidigen, so Stadtratsfraktionschef Joachim Schruth. Damit dies wieder gelingt, benötigen wir noch Unterstützung. TeinehmerInnen können sich unter https://www.stadtradeln.de/index.php?&&id=3989 bei unserem Team anmelden. Wir erhoffen uns von den Mitradlern auch Hinweise darauf, wo sich prima und gefahrlos radeln lässt und wo Maßnahmen für eine Verbesserung des Radverkehrs notwendig sind. Vorschläge können Sie gern per Mail an markkleeberg@gruene-landkreis-leipzig.de schicken.

Sonnenbrand und Besucheransturm

Trotz leichten Sonnenbrandes unserer fleißigen StandbetreuerInnen ziehen die „Bündnisgrünen“ ein absolut positives Resümee des vergangenen Stadtfestes. "Ich stehe ja schon seit ein paar Jahren regelmäßig zum Stadtfest an unserem Stand, aber einen solchen Zulauf habe ich noch nicht erlebt", so Joachim Schruth, Fraktionschef der Grünen im Stadtrat. Es gab viele Fragen zur Stadtentwicklung, zum Radverkehr, der Neuen Mitte, zum Flächenverbrauch (Markkleeberg soll grün bleiben), dem Leerstand an Geschäften und zum ÖPNV. Viele Bürgerinnen und Bürger wissen gar nicht, dass dem Ende der Linie 9 kein Stadtratsbeschluss zugrunde liegt, sondern eine Entscheidung des Landkreises, die eine Einführung der Stadtbuslinie, der erfolgreichsten Linie im Landkreis überhaupt, zur Folge hatte. Reißenden Absatz fanden die von Stadträtin Diane Apitz vorbereiteten Samenbomben. Mit denen kann man mehr Nahrung für Bienen schaffen, wenn diese im Garten oder auch auf dem Balkon ausgesät werden. Der Markkleeberger Grüne Eric Peukert sprach mit vielen Markkleebergern über die Sauberkeit auf den Straßen und Grünanlagen der Stadt. Unsere neue Stadträten, Dr. Jana Bovet war besonders gefragt, wenn es um Themen wie Energieeinsparung ging. Prominente Unterstützung kam dabei von Dr. Gerd Lippold aus dem Sächsischen Landtag und der Urmarkkleebergerin Monika Lazar aus dem Deutschen Bundestag. Eine Bitte noch, so die Grünen abschließend, suchen Sie weiterhin den Kontakt zu uns, am besten per Mail unter markkleeberg(at)gruene-landkreis-leipzig.de.

 

 

 

Markkleeberger Grüne auf dem Stadtfest vertreten

Auch in diesem Jahr wird der Ortsverband von B 90/ Die Grünen der langjährigen Tradition folgend mit einem Grünen Stand beim Stadtfest vertreten sein. Sie finden uns in der Rathausstraße Höhe Ratskeller. Wir laden alle ein, in lockerer Atmosphäre mit uns ins Gespräch zu kommen. Sie können fragen, meckern diskutieren und natürlich auch loben. Am Samstag Nachmittag, ab ca. 14.00 Uhr erhalten wir prominente Unterstützung durch die in Markkleeberg aufgewachsene und ihrer Heimatstadt sehr verbundene Monika Lazar, Abgeordnete im Deutschen Bundestag.

Stadtratsfraktion B90/Die Grünen Markkleeberg

Grüne als radaktives Team ausgezeichnet

Die Grünen Markkleeberg wurden zum 3. Platz in der Kategorie „radelaktivstes Team mit den meisten Radkilometern“, sowie zum 2. Platz in der Kategorie „Team mit den radelaktivsten TeilnehmerInnen“ (Team mit den meisten Radkilometern pro Person), ausgezeichnet. Neben der Stadtratsfraktion und Grünen Mitgliedern, sammelten Sympathiesanten für das Team etliche Kilometer. Im nächsten Jahr soll das Ergebnis noch getoppt werden

Grüne sehen Entwicklungen im Breitensport kritisch

Das Aus für den Markkleeberger Teamtriathlons, die Weigerung des Zwenkauer Stadtrates Hobbyradsportler durch ihre Stadt fahren zu lassen und nun der überraschende Rückzug der Sparkasse als Hauptsponsor der Neuseenclassics: der Breitensport verliert in diesen Monaten zunehmend an Bedeutung in der Region. Dies sehen die Grünen kritisch: "Der Freizeitsport mit seinen Veranstaltungen für Jedermann und Jedefrau stellt eine wichtige Säule, gerade für eine touristisch geprägte Region wie das Leipziger Neuseenland dar. Dass nun mit zweifelhaften Argumenten eine zweistündige Veranstaltung in Zwenkau untersagt wurde, zeigt die Eitelkeit der Stadträte, die sich aus dem Umzug des Radrennens von Zwenkau nach Leipzig ergeben hat. Und dass die Sparkasse nach ihrem Bekenntnis im November nun einen Rückzieher macht, macht das Leben für die Organisatoren unnötig schwer. Die Region benötigt den Breitensport. Übernachtungen von Freizeitsportlern, Image für die Region und nicht zuletzt die gemeinschaftlichen Aspekte von sportlichen Aktivitäten sollten nicht vergessen werden. Das Neuseenland muss den Breitensport in die touristische Entwicklungen einbetten - über Gemeinde- und Landkreisebenen hinaus - um nicht an Bedeutung zur verlieren. Hier sind sind alle - Gemeinden, Landkreise und Sponsoren - gefragt", so Tommy Penk.

Freude über Titel Faitrade-Town

Einen langen Weg musste die Steuerungsgruppe zurücklegen, um den Titel "Faitrade-Town für Markkleeberg zu sichern. Im Jahr 2011 brachte die GRÜNE Stadtratsfraktionen den Antrag ein, der ein erster Schritt zur Erfüllung der Kriterien darstellte. Zu diesen zählen u.a. Bildungsarbeit an Schulen und in Vereinen, Öffentlichkeitsarbeit und die Überzeugung lokaler Unternehmen mit fair erzeugten Produkten zu handeln. Die Gruppe der Engagierten setzt sich aus Einwohnern, Stadträten, Mitgliedern der Markkleeberger Kirchen und der Stadtverwaltung zusammen und hat bereits weitere Ideen für die Zukunft. Die Vergabeordnung in Markkleeberg fairer zu gestalten und einen Städtekaffee einzuführen, sind nur zwei der kommenden Ziele. Dass der Gedanke nach fair gehandelten Produkten heute wichtiger ist, denn je, zeigt die momentane Flüchtlingssituation. Hunger und Armut sind die Hauptfluchtursachen in Afrika. Hier setzt der faire Handel an und sorgt mit gerechteren Löhnen, Preisstabilität und Bildungschancen für ein besseres Leben. Zwar ist der Titel nur ein winziger Tropfen auf dem heißen Stein im Einsatz für eine gerechtere Welt, jedoch kann jede/r von uns mit dem eigenen Konsumverhalten dazu beitragen. Die Stadt Markkleeberg geht dabei mit gutem Beispiel voran.

Tourismus in Markkleeberg nachhaltig gestalten

Der Tourismus stellt in Markkleeberg einen immer wichtiger werdenden Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung dar. Hierbei gilt es die wirtschaftlichen Interessen mit denen der Anwohner und der Umwelt abzuwägen und in Einklang zu bringen. Dabei kommen wir Grüne zu dem Schluss, dass weder eine Golf-Adventure Anlage das agra-Bad adäquat ersetzen kann und dem Naturschutz zuträglich ist, noch dass Hausboote für ein Befahren der Seen freigegeben werden sollten. So sieht der aktuelle Entwurf des Regionalplans Westsachsen Vorgaben für Elektromobilität und auf Personenschifffahrt begrenzt für unsere Seen vor. Zudem hat sich der Stadtrat im letzten Jahr klar gegen benzinbetriebene Motorboote in Markkleeberg ausgesprochen. Hinzu kommen über 11.000 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern. Dass nun beide genannten Vorhaben, trotz Grüner Gegenstimmen, im Stadtrat beschlossen wurden, zeigt deutlich auf, dass der Schwerpunkt der touristischen Entwicklung künftig wesentlich stärker umweltbezogen betrachtet werden muss. Markkleeberg ist geprägt von Seen mit guter Wasserqualität und als Stadt im Grünen bekannt. Diese Eigenschaften gilt es zu bewahren und auszubauen. Umweltverbände sowie Bürgerinnen und Bürger sind daher aufgerufen, an dieser Entwicklung mitzuwirken.

Unterstützung ÖPNV-Konzept

Nach langen Diskussionen hat sich der Stadtrat für das ÖPNV-Konzept ausgesprochen. Aus unserer Sicht ein großer Erfolg, werden doch künftig 15 Haltestellen zusätzlich entstehen, eine Ost-West-Verbindung angeboten, Auenhain und Wasserturmsiedlung an den Busverkehr angeschlossen. Dazu kommen bessere Taktzeiten am Wochenende und in den Abendstunden, was zu einem steigenden Fahrplanangebot um 62% führt. Und nebenbei können Einkäufe durch die Anbindung an das Gewerbegebiet Wachau und der Besuch des Kanuparkes nun einfacher erfolgen. Damit haben sich die Ziele und Forderungen der Grünen weitgehend durchgesetzt, auch wenn es durchaus noch Verbesserungspotenzial geben wird. Für viele Pendler, Schulkinder, Nachtschwärmer und ältere Bürgerinnen und Bürger wird die Umsetzung des Konzeptes einen Fortschritt in deren Mobilität bedeuten. Wir Grüne werden den Prozess im Bereich Mobilität weiterhin kritisch und konstruktiv begleiten und hoffen dabei auch wie immer auf Ihre Anregungen.

Tagung über anstehende Aufgaben – Diskussion zur Linie 9

Die Markkleeberger Grünen tagten in der Orangerie Gaschwitz und diskutierten die anstehenden Projekte und Aufgaben, die den Stadtrat in den nächsten Monaten erwarten. Hauptthema war die auf Landkreisebene anstehende Entscheidung zur Linie 9. Nachdem sich die Grünen seit Jahren für eine Beibehaltung der Linienführung der Straßenbahn 9 ausgesprochen haben, wird die angestrebte Ersetzung der Linie 9 durch einen Bus mitgetragen, unter der Voraussetzung der gleichbleibende Linienführung und die Beibehaltung der Taktzahl. Durch den Einsatz moderner Hybridbusse wird sich künftig der Lärmpegel für die Anwohner reduzieren, ohne Einschränkungen für die Mobilität der Pendler. Die Vorschläge des Ökolöwen Leipzig, eine Verlängerung der Linie 9 über vom Forsthaus an über die Koburgerstraße zu führen und am Hafen am Cospudener See wenden zu lassen, haben einen gewissen Charme und sollten nicht vorschnell zu den Akten gelegt werden. Umfangreiche Diskussionen erfolgten zum Wettbewerb zur Entwicklung der Stadtmitte. In der Summe wird das Konzept unterstützt. Einige Details gilt es zu beachten und abzuwägen. Hierbei gibt es Lob für die Verkehrsplanungen und Ideen zur Entwicklung von Wirtschaft und Wohnraum, aber auch Vorbehalte. Ein weiteres Thema beinhaltete die künftigen Haushaltsdiskussionen. Es wurden Vorschläge für das anstehende Haushaltsstrukturkonzept erarbeitet und Schwerpunkte für die Haushaltsdiskussionen abgestimmt.

Mit Rückenwind - (Fast) gute Ergebnisse beim ADFC-Test

Das Interesse am Radverkehr ist auch in Markkleeberg gewachsen. So war die Stadt das erste Mal beim Fahrradklimatest 2014 des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs e.V. (ADFC) dabei. Viele fahrradfahrende Markkleeberger Bürgerinnen und Bürger haben sich an der Online-Umfrage des Fahrradclubs beteiligt und nach Schulnoten in 27 Unterkategorien die Fahrradfreundlichkeit ihrer Kommune detailliert bewertet. Insgesamt erhielt Markkleeberg die Note 3,3. Die Ergebnisse lassen sich dabei differenziert betrachten. Auf der einen Seite wird von den Markkleebergern die Erreichbarkeit zum Stadtzentrum, schnelle und kurze Wege und der Spaßfaktor positiv hervorgehoben. Auch die Förderung des Radverkehrs in jüngster Zeit wird gelobt. Platz 65 von 292, und damit vor Städten wie Kamenz, Meißen oder Bautzen, kann sich in der Kategorie der Kommunen unter 50.000 Einwohnern also sehen lassen. Andererseits besteht in einigen Bereichen noch Luft nach oben. Gerade die Radwegeführung an Baustellen, das fehlende Leihfahrradangebot und die schlecht geräumten Wege stoßen den Markkleebergern negativ auf. Zudem wird auf die mangelnde Anzahl an sicheren Stellplätzen hingewiesen. Künftig werden sich unter anderem die vor kurzem aufgestellten Fahrradstellplätze an den Bahnhöfen positiv bemerkbar machen. Die Kritikpunkte werden die Markkleeberger Grünen aufnehmen und für weitere Verbesserungen eintreten. Denn je zufriedener die Markkleeberger mit dem Radverkehr vor Ort sind, desto eher werden sie auch das Rad regelmäßiger nutzen. Mit positiven Auswirkungen auf Luft und Lärmbelästigung sowie der touristischen Entwicklung im Leipziger Neuseenland. Die Ergebnisse der Umfrage bleiben im Übrigen nicht folgenlos: auf Initiative der Grünen Stadtratsfraktion im Januar, werden die Ergebnisse des Tests in das Verkehrskonzept der Stadt Markkleeberg mit einfließen.

Begrenzung Wahlplakate: Grüne Fraktion bittet um Unterstützung

Die Begrenzung der Anzahl von Wahlplakaten bleibt Thema in Markkleeberg. Der Vorschlag der Grünen Fraktion Wahlplakate auf eine Menge von 60 Stück zu begrenzen, bzw. Flächen zur Plakatierung vorzusehen und somit für ein besseres Stadtbild, mehr Verkehrssicherheit und Ressourcenschonung in Wahlzeiten einzutreten, hat bereits zu positiven Zuschriften von BürgerInnen und persönlichen Gespräche mit Ihnen geführt. Dafür möchten wir uns recht herzlich bedanken. Im März wird unser Antrag Thema im Stadtrat. Bis dahin möchten wir auch noch möglichst viele Stadträte und die Verwaltung von unserem Vorschlag überzeugen, die Reaktionen lassen sich dazu bislang als eher verhalten beschreiben. Wir sind jedoch der Meinung, dass nicht die Masse an Plakaten, sondern die Klasse der Themen und Personen ausschlaggebend sind. Andere Städte sehen das auch so, und haben bereits seit Jahren Begrenzungen für Wahlplakate. Wir möchten transparente Regelungen für alle politischen Mitbewerber. Dafür sind wir auch bereit über die Anzahl der Plakate zu diskutieren. Sind sie ähnlicher Meinung, dann bitten wir weiterhin um Ihre Zuschriften an markkleeberg@gruene-landkreis-leipzig.de.

Grüne: Umweltpolitik als Schwerpunkt der Stadtratsarbeit

Auch in diesem Jahr wird der Bereich Umwelt ein Schwerpunkt der Arbeit der grünen Stadträte sein. Als Umweltpolitik kann jedoch nicht nur das Pflanzen von Bäumen verstanden werden. Vielmehr durchdringt sie alle Bereiche der Lokalpolitik. Die Grundlage dafür wurde durch den neuen Stadtrat schon im letzten Jahr gelegt. Während der frühere Umweltausschuss als beratender Ausschuss keine verbindlichen Entscheidungen treffen konnte, wurde durch die Zusammenlegung mit dem Bauausschuss der heutige „Technische Ausschuss“ geschaffen. Dieser ist nun beschließend und wägt u.a. Bauvorhaben unter ökologischen Kriterien ab. Eine deutliche Verbesserung zu den Vorjahren. Als das größte Vorhaben für die nächsten Jahre kann sicherlich die Entwicklung der Stadtmitte angesehen werden. Hier gilt es wirtschaftliche, soziale, kulturelle und eben auch ökologische Aspekte miteinander abzuwägen und einzubringen. In diesem Zusammenhang werden im Frühjahr auch die ersten Ergebnisse zu den Verkehrszählungen erwartet. Dabei ist insbesondere die Fahrgastzählung der Linie 9 zu nennen. Für uns Grüne ist klar: die Beibehaltung der Linienführung im 10 Minutentakt muss gewährleistet bleiben. Des Weiteren ist die Einführung einer Stadtbuslinie zwischen den Stadtteilen Ost und West erstmals möglich. Neben der Verbesserung der Mobilität wird dies auch ein wichtiger Punkt im umweltpolitischen Bereich darstellen. Die Ankündigung des Bundesverkehrsministers die Entwicklung von Carsharing in den Kommunen zu unterstützen kommt spät, aber immerhin. Auch hier wird ein Beitrag für eine nachhaltigere Verkehrspolitik geleistet. Die Aufzählungen ließen sich beliebig weiterführen. Fest steht jedoch: die Entwicklung unserer Stadt schreitet voran und wir werden uns dafür einsetzen, dass diese nachhaltig ist und bleibt.

GRÜNE Fraktion will Wahlwerbung mit Plakaten begrenzen

„Muskeln statt Motoren“, „Ihr Auto würde uns wählen“ „Gemeinsam erfolgreich“ – so oder ähnlich leuchtete es im Wahljahr 2014 von den Plakaten der Parteien, die damit um die Gunst der WählerInnen warben. An manchen Laternenmasten hingen bis sechs Plakate übereinander. In den letzten Jahren uferte das Plakatieren immer mehr in ein Wettrüsten zwischen allen politischen Bewerbern aus. Die Informationen der Bewerberinnen und Bewerber lassen sich jedoch auch mit einer geringeren Anzahl von Plakaten an die Bevölkerung transportieren. Daher wollen wir als Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN die Plakatflut im Stadtgebiet eindämmen und nur eine bestimmte Anzahl von Plakaten pro Partei bzw. BewerberIn zulassen. Dazu soll Einigung mit den anderen im Markkleeberger Stadtrat vertretenen Parteien erzielt werden. Zuvor möchten wir allerdings dazu Ihre Meinung als EinwohnerInnen und WählerInnen einholen. Würden Sie einen derartigen Vorschlag unterstützen oder soll alles so bleiben wie bisher? Bitte teilen Sie uns Ihre Meinung mit und senden Sie eine Mail an an markkleeberg@gruene-landkreis-leipzig.de oder sprechen Sie uns beispielsweise vor den Stadtratssitzungen an.



GRÜNE unterstützen ein Verbot des Weihnachtsbaumabrennens

Rückendeckung für ein Verbot des Weihnachtsbaumabrennens zum sogenannten „Knut-Fest“ am Cospudener See bekommt die Stadtverwaltung Markkleeberg von den Bündnisgrünen. „Wir haben im Kreistag einmütig eine Abfallwirtschaftssatzung verabschiedet, die eine Verbrennung von Pflanzenabfällen untersagt. Daran muss sich jeder Kleingärtner halten, Ausnahmen sind nur in ganz besonderen Fällen möglich, die hier nicht vorliegen“, so der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Joachim Schruth. „Die Belastungen der Anwohner sind immens und bei ca. 2000 „Feuerwütigen“ ,wie im Vorjahr, ist das Gefahrenpotenzial, etwa bei plötzlichen Wetteränderungen oder panischen Reaktionen einzelner Gäste nicht zu unterschätzen, abgesehen von der Luftverschmutzung“, fügt Fraktionskollege Tommy Penk hinzu. „Und keiner will ein Fest am Cossi verbieten, es kann da auch durchaus heiß zugehen, Clueso könne doch trotzdem spielen, nur müssen dazu keine Weihnachtsbäume brennen. Hier ist der Veranstalter gefragt.“ Einig sind sich beide: das Argument, dass die Bäume in der Botanik landen, weil Nadeln und Harzflecken das Autoinnere schädigen würden, ist ziemlich weit hergeholt . Schließlich wurden bisher kaum Fußgängerkarawanen mit Weihnachtsbäumen auf den Schultern beobachtet, die zum Knutfest pilgerten, sondern viele viele Autos, die oft wild parkten.

Markkleeberger Grüne erfreut über Fahrradstellplätze – weitere Maßnahmen nötig

Das wilde Abstellen von Fahrrädern um die Markkleeberger Bahnhöfe könnte künftig ein Ende haben: Die Bewilligung der Fördermittel sorgt für die Errichtung dringend benötigter Radstellplätze sowohl am Bahnhof, als auch am Haltepunkt Nord. „Die wachsende Zahl an Pendlern, die den Citytunnel nutzen, hat auch die Abstellmöglichkeiten für Radfahrer an ihre Grenzen gebracht. Mitunter wurden Bauzäune als Abstellbügel genutzt, weil schlichtweg die Alternativen fehlten. Im neuen Verkehrskonzept wird der Radverkehr auch einen wichtigen Anteil der Aufmerksamkeit erhalten müssen. Durch den Bevölkerungszuwachs in Leipzig und Markkleeberg und die wachsende touristische Nutzung kann der Radverkehr einen Beitrag zur Entlastung des motorisierten Verkehrsaufkommens beitragen, sofern die Radwege kurz und sicher und die Abstellmöglichkeiten vorhanden sind. Die Markkleeberger Grünen werden sich auch künftig im Stadtrat für diese Themen einsetzen“, so Grünen Stadtrat Tommy Penk

B90/Grüne rufen zum Mitmachen auf

"Gute Fahrt?" Diese Frage stellt in diesen Tagen wieder der ADFC, der im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums eine Umfrage zur Attraktivität des Radverkehrs erstellt hat. Bereits ab 50 Teilnahmen kann in mittleren Städten wie Markkleeberg eine repräsentative Aussage über die Fahrradfreundlichkeit des Wohnortes getroffen werden. Für Stadträte wie Joachim Schruth sind dies wichtige Ergebnisse: "Im technischen Ausschuss beraten wir unter anderem über Straßenführungen. Zu wissen, wo es im Radverkehr klemmt, hilft bei der Entscheidungsfindung". In verschiedenen Kategorien kann von Radwegen über Abstellmöglichkeiten bis hin zur Fahrsicherheit alles bewertet werden. "Die Sicherheit im Straßenverkehr ist gerade für ältere Menschen und Familien mit Kindern ein wichtiges Thema", weiß Diane Apitz, Mitglied im Sozialausschuss. "57% der Deutschen fahren regelmäßig Fahrrad, daher ist es wichtig die Anregungen zu sammeln und auf lokaler Ebene nach Möglichkeit umzusetzen."

Die Beantwortung der 27 Fragen veranschlagt keine 10 Minuten und ist unter www.fahrradklima-test.de zu erreichen. Mit den Ergebnissen wird im Januar 2015 gerechnet. Bei der letzten Umfrage nahmen bundesweit über 80.000 Menschen teil.

Ergebnisse der ÖPNV-Befragung umsetzen

Die Markkleebergerinnen und Markkleeberger waren sehr aktiv: über 1000 Rückmeldungen erbrachte die Umfrage zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs; weit mehr als erhofft. Gerade aufgrund der großen Teilnahme müssen die wesentlichen Ergebnisse, unter Berücksichtigung der Kosten, auch umgesetzt werden. Hierzu zählen etwa eine bessere Ost-West-Verbindung, eine optimierte Linienführung und barrierefreie Zugänge zu Bus, Bahn und Tram. Besonderes Augenmerk sollte dabei auch auf der Fahrtenhäufigkeit liegen: Hier widersprachen glücklicherweise viele Umfrageteilnehmer der vorgegebenen schnellstmöglichen Taktung von 30 Minuten am Wochenende und trugen selbstständig kürzere Taktzeiten ein. Dabei zeigt sich, dass gerade die Buslinien viel zu selten fahren. Abzuwarten bleiben noch die Fahrgastzählungen - vor und nach Eröffnung des City-Tunnels. Aber bereits jetzt zeigt sich: MDV, Stadtverwaltung sowie die Landes- und Kommunalpolitik werden künftig den Blick deutlicher auf den öffentlichen Nahverkehr richten (müssen).

Carsharing als Bestandteil weiterer Verkehrsplanungen

Carsharing, also das Bereitstellen von Fahrzeugen eines Unternehmens zur gemeinschaftlichen Nutzung bringt viele Vorteile: weniger Autos, geringerer Flächenverbrauch, und der preisgünstige Betrieb. Denn feste Kosten wie Anschaffungskosten, KFZ-Steuer und Versicherungsprämien fallen für den einzelnen Nutzer nicht an. Seit einigen Monaten stehen in Markkleeberg an drei Stellen Fahrzeuge zum Teilen zur Verfügung, aufgrund steigender Nutzerzahlen. „Eine Etablierung von Carsharing scheint auch außerhalb vom Großstädten möglich, auch wenn die räumliche Nähe zu Leipzig begünstigend wirkt. Um die Attraktivität zu steigern und mehr Menschen von der „sharing-economy“ zu überzeugen, sind weitere Stationen notwendig, um auch in allen Stadtteilen ohne eigenes Auto mobil zu sein. Hierbei kann die Stadtverwaltung Vorreiter und Wegbegleiter sein, wenn auf Autos aus dem Carsharing-Betrieb zurückgegriffen, und auf einen eigenen Fuhrpark teilweise verzichtet wird. Zudem ist Öffentlichkeitsarbeit in diesem Bereich geboten, denn die Stationen sind im Stadtbild langsam ersichtlich, die Funktionsweise einer Autobuchung vielen jedoch noch unbekannt. Auch die Aufnahme von Carsharing-Stationen in den aktuellen Stadtplan wäre eine Möglichkeit auf diese Thematik aufmerksam zu machen. Die bündnisgrüne Fraktion wird diese Thematik weiterhin engagiert begleiten“, so Grünen Stadtrat Tommy Penk.

 

Personenaufzug an den Markkleeberger Bahnhöfen mit hoher Ausfallquote

Seit Monaten zeigt sich für die Benutzer der spärlich vorhandenen Personenaufzüge an den Markkleeberger Bahnhöfen das gleiche Bild: das Symbol für den Ausfall des Aufzuges leuchtet gefühlt häufiger, als dieser überhaupt betriebsbereit ist. „ Wenn die Deutsche Bahn schon aus Kostengründen auf einen barrierefreien Zugang beispielsweise in Großstädteln zum Bahnsteig verzichtet, so muss sie zumindest in der Lage sein ihre Aufzüge vernünftig in Schuss zu halten. Es kann nicht sein, dass die Ausfallquote so hoch ist, besonders, da sich viele Reisende und Pendler auf eine funktionierende Infrastruktur verlassen“, so Grünen Sprecher Tommy Penk. Diane Apitz, bisher Mitglied im Sozialausschuss, ergänzt: „Man stelle sich nur einmal Rollstuhlfahrer vor, die in Markkleeberg aussteigen und einen defekten Aufzug vorfinden. Diese wären in diesem Moment auf dem Bahnsteig gefangen. Eine unmögliche Situation. Aber auch Menschen mit Kinderwägen bzw. Fahrrädern oder körperlich eingeschränkte Leute sind auf einen Fahrstuhl angewiesen.“ Die Grünen rufen daher die Deutsche Bahn auf, endlich diese Missstände zu beseitigen.

Schruth bleibt Fraktionsvorsitzender, Apitz übernimmt Stellvertretung

 Auf der konstituierten Sitzung hat die Grüne Fraktion ihre Spitze gewählt. Joachim Schruth wird weiterhin als Vorsitzender fungieren, die neu in den Stadtrat gewählte Diane Apitz übernimmt die Stellvertretung. „Joachim Schruth bringt die nötige Erfahrung für eine solche Aufgabe mit und übernimmt neben seiner Position im NABU und seinen Aktivitäten als Kreisrat eine wichtige Rolle für die überregionalen Sachverhalte, besonders im Umweltbereich. Diane Apitz hat bereits durch ihre Mitarbeit im Sozialausschuss wichtige Impulse gesetzt und wird als junge Mutter zweier Kinder besonders im familienpolitischen Bereich Joachim Schruth zur Seite stehen können“, ist sich Grünen Sprecher Tommy Penk sicher. „Wir werden unsere Inhalte in die konstruktive Zusammenarbeit mit den anderen Parteien einbringen und Akzente setzen. Gerade mit dem stark verjüngten Stadtrat können hier die Weichen für die zukünftige Entwicklung Markkleebergs gestellt werden“, so Penk. Inhaltlich will die nach der Wahl vergrößerte Stadtratsfraktion in den Bereichen Naturschutz, Kinderbetreung, Verkehr und einer nachhaltigen Finanz- und Wirtschaftspolitik Akzente setzen.

Grüne begrüßen perspektivische Unterschutzstellung der Weinteichsenke

Sowohl im Landesverkehrswegeplan als auch im erneut ausgelegten Landesentwicklungsplan taucht der Name S 46 nicht mehr auf. Gegen die Querung durch die Weinteichsenke östlich von Markkleeberg hatten Umweltverbände, Anwohner und Grüne mobil gemacht. Jetzt entwickeln die Bürgerinitiative Markkleeberg Ost zusammen mit dem Ökolöwen Leipzig einen Antrag für die Unterschutzstellung der Weinteichsenke. Grünen Stadtrat Joachim Schruth: „Wir begrüßen die Initiative der engagierten Anwohnerinnen und Anwohnern. Nach den leidigen Planungen über die S46 in den vergangenen Jahren sind das gute Nachrichten“ Grünen Sprecher Tommy Penk, selbst Anwohner an der Weinteichsenke ergänzt: „Die Weinteichsenke wird von den Bürgern rege als Erholungsraum wahrgenommen. Zudem befinden sich hier hier schützenswerte Tier- und Pflanzenarten. Wir werden einen entsprechen Antrag positiv durch die kommunalen Ausschüsse und Gremien begleiten.“

Grüne wählen Kandidaten für Markkleeberger Stadtrat 2014

Die Grünen haben ihre Kandidaten zur Wahl des Stadtrates 2014 nominiert. Auf der Liste stehen der Sprecher der Markkleeberger Grünen Tommy Penk, Diane Apitz, Mitglied im Sozialausschuss, Joachim Schruth, Fraktionsvorsitzender, Florian Köhler, Schatzmeister der Grünen Jugend Landkreis Leipzig, sowie Jana und Ansgar Bovet, letzterer stellvertretender Sprecher der Ortsgruppe. „Ich denke, wir haben eine gute Mischung zwischen kommunalpolitischer Erfahrung und jungen, frischen Gesichtern gefunden“, ist sich Penk sicher. „Unsere Kandidaten kommen aus den Bereichen Bildung, Verwaltung, Recht, Wirtschaft und Naturschutz und bringen somit beste Voraussetzungen für ein Stadtratsmandat mit“. Derzeit wird intensiv am Wahlprogramm gearbeitet. Eine nachhaltige touristische Entwicklung ohne private Motorboote auf unseren Seen und Flüssen, die dringend notwendige Verbesserungen im Bereich Stadtverkehr und die Innenstadtentwicklung stehen dabei im Vordergrund. „Dies wird ein fortlaufender Prozess werden. Ziel ist es mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden und Unternehmerinnen und Unternehmern ins Gespräch zu kommen, um ein breit aufgestelltes Programm mit guten Lösungen für unsere Stadt anbieten zu können. Vorschläge und Anregungen können dabei immer zu den Stadtratssitzungen oder per Mail unter markkleeberg(at)gruene-landkreis-leipzig.de gegeben werden“, so Penk abschließend.

Planungen für S 46 vor dem endgültigen Aus - Grüne kritisieren Haltung der Stadtverwaltung

Sowohl im Landesverkehrswegeplan als auch im erneut ausgelegten Landesentwicklungsplan taucht der Name

S 46 nicht mehr auf. Gegen die Querung durch die Weinteichsenke östlich von Markkleeberg hatten

Umweltverbände, Anwohner und Grüne mobil gemacht. „Die endgültige Streichung der S 46 aus den Verkehrsplanungen ist längst überfällig“, so Grünen- Fraktionsvorsitzender Joachim Schruth. Umso unverständlicher, dass die Stadtverwaltung den Streichungen kritisch gegenüber steht. Dies sieht auch der Kandidat für die Bundestagswahl der Grünen, Tommy Penk, so. „Das Verkehrsaufkommen ist innerhalb der letzten Jahre stetig gesunken, vor allem bedingt durch die A 38. Zudem lehnt der Großteil der Anwohner die Umgehungsstraße ab. Auch viele Pendler erkennen, dass trotz einiger Mehrkilometer das Ziel über die Autobahn bedeutend schneller erreicht wird. Eine bessere Ausschilderung würde hier aber insbesondere Besuchern helfen, touristische Ziele im Südraum zu erreichen. Dennoch sollte die Stadt aktiv werden, um die Belastungen für die Anwohner der S 46 weiter zur mindern. Ein Antrag auf Temporeduzierung für LKW;s ist hier ein erster Schritt um den Lärm weiter zu reduzieren. Trotzdem muss generell weiter über die Verkehrssituation im Markkleeberger Osten diskutiert werden, dazu gehört auch der Ausbau der Linie 11“, so Penk abschließend.

Vorstandswahl: Sprecher bestätigt - viele Aufgaben bleiben

Die Mitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen Markkleeberg hat am 01. August turnusgemäß den neuen Vorstand gewählt.

Dabei wurden Tommy Penk als Sprecher und Ansgar Bovet als stellvertretender Sprecher für die nächsten zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

Arbeitsschwerpunkte für die kommenden beiden Jahre sind Umweltschutz, Verkehrspolitik, Wirtschafts- und Tourismusentwicklung, Demographie, politische Partizipation und gesellschaftliche Chancengleichheit. Sympathiesanten, die in der grünen Kommunalpolitik mitwirken wollen, in welcher Form auch immer, sind herzlich willkommen.

Grüne Markkleeberg kritisieren Entscheidung gegen Linie 11

Der Markkleeberger Stadtrat hat sich in seiner Sitzung am 21.03.12 mehrheitlich gegen einen Ausbau der Straßenbahnlinie 11 bis zum Markkleeberger See entschieden. Eine fatale Fehlentscheidung, so Tommy Penk vom Ortsverband der Grünen. Man hat hier provinziellem Denken den Vorzug gegenüber einer nachhaltigen Entwicklung eingeräumt, von der nicht nur die Markkleeberger profitieren könnten, sondern auch das Umland und der gesamte Tourismus in der Region.

Das bestätigt auch eine Umfrage unter den Gastronomen am Markkleeberger See. Die Vorteile der Linienverlängerung liegen klar auf der Hand: Eine verbesserte Anbindung bringt mehr Kundschaft. Doch es gibt nicht nur wirtschaftliche Aspekte, eine bequeme Mobilität würden für eine modernes Markkleeberg sorgen und auch in der Region für den Service des öffentlichen Nahverkehrs stehen. Wo doch sonst eher Streckenstillegungen zu befürchten sind. Das Angebot Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) wurde zurückgewiesen, obwohl auf die Stadt keine Kosten zukommen würden. Begründungen für diese Ablehnung gab es keine, zumal einige Abgeordnete von Linkspartei, CDU und FDP noch nicht einmal den Inhalt des Tagesordnungspunktes verstanden und eigene „Interpretationen“ bevorzugten. Diese drei Fraktionen sorgten somit auch für ein knappes Scheitern des Antrages, dem Grüne und SPD zustimmten. Ob die LVB trotzdem bauen werden, ist fraglich. Die Folgen müssen nun die hiesigen Unternehmen, Seenbesucher und mobilitätseingeschränkten Menschen tragen, die auf eine Besserung der Situation gehofft hatten. Linke und Konservative machen offenbaren dabei, dass sie gegen einen effizienten öffentlichen Nahverkehr sind und bringen konkret den LVB ihre Ablehnung zum Ausdruck. Auf Interessen Markkleebergs verzichten Sie der Geste wegen.

„Die Grünen Markkleeberg werden sich weiterhin für ein behindertengerechtes, klimafreundliches und intelligentes Verkehrskonzept einsetzen, welches allen Bürgern nützt“, so Sprecher Tommy Penk

Grüne setzen sich mit Antrag durch

Durch den getroffenen Stadtratsbeschluss strebt die Stadt Markkleeberg den Titel Fairtrade Town an. 

Die LVZ berichtet über das erste Treffen der Steuerungsgruppe

Engagierte Bürgerinnen und Bürger für Steuerungsgruppe gesucht

Nach einer diskussionsreichen Stadtratssitzung stand fest: Markkleeberg bewirbt sich um den Titel „Fairtrade Town“. In etwa 30 deutschen Städten gibt es bereits Ratsbeschlüsse um den Titel anzustreben, ebenso viele haben diesen schon inne. Das Interesse der Kommunen deutschlandweit zeigt, dass das Thema faire Beschaffungen mittlerweile eine hohe Relevanz hat. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist das Vertrauen in nachhaltig fair hergestellte Produkte von besonderer Bedeutung. Die Kampagne bietet eine tolle Chance, den Fairen Handel auf kommunaler Ebene zu fördern

und mehr Bewusstsein für verantwortungsvollen Konsum zu schaffen“, so Grünen Sprecher Tommy Penk. Um den Titel zu erreichen müssen mehrere Kriterien erfüllt werden, unter anderem die Gründung einer lokalen Steuerungsgruppe. Das erste Treffen dazu soll am 21. Februar, 19 Uhr im Ratskeller Markkleeberg stattfinden, bei dem alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Händler, Vereinsmitglieder und Kirchenvertreter herzlich eingeladen sind. „ Im Fokus des Fairen Handels stehen die Produzenten aus Afrika, Asien, Osteuropa und Südamerika. Kinderarbeit kann dabei gestoppt, soziale Mindeststandards eingeführt und Armut abgebaut werden. Aber es gibt auch wirtschaftliche Vorteile. Fairtrade zertifizierte Produkte wachsen mittlerweile im hohen zweistelligen Prozentbereich, vor allem Kaffee und Bananen, für die hiesigen Händler eine interessante Alternative.“ so Penk abschließend.“

Bei Fragen reicht eine E-Mail an markkleeberg(at)gruene-landkreis-leipzig.de oder direkt vor Ort.

Grüne fordern Änderungen in der Jugendpolitik

http://gruene-landkreis-leipzig.de/Die von der sächsischen Landesregierung Kürzung von über 30% im Jugendsozialbereich kommt nun auch bei den Kommunen an. Einige Projekte stehen vor dem Aus, oder müssen von den Kommunen übernommen werden. Diane Apitz, für die Grünen im Markkleeberger Sozialausschuss erklärt dazu: „Die jüngsten drastischen Kürzungen im Bereich der Jugendhilfe zeigen, dass der Erhalt und Ausbau von Freiräumen für ein zweckfreies und experimentierendes Gestalten von Kindern und Jugendlichen wie ihn eben die Jugendarbeit bietet, in Sachsen kaum einen Stellenwert hat.“ Beispielsweise müssen über die Hälfte der Stellen für das freiwillige ökologische Jahr und das freiwillige soziale Jahr, gestrichen werden. „Jugendliche werden zur Randgruppe, das dürfen wir nicht so hinnehmen.“ Apitz fordert ein Umdenken der Landesregierung, damit die Kommunen ihren sozialpoltischen Aufgaben gerecht werden können.