TERMINE

6. August 2016

Gedenktag Hiroshima

 

13. August 2016

Gedenktag Mauerbau 1961

 

27. August 2016

Landesparteirat

 

1. September 2016

Weltfriedenstag

 

10. September 2016

GRÜNER Tag + 25-Jahrfeier

 

22. September 2016

Autofreier Tag

 

24. September 2016

Landesparteirat

 

4. Oktober 2016

Welttierschutztag

 

5. November 2016

Landesparteirat

 

11.-13. November 2016

BDK in Münster

 

25./26. November 2016

LDK

 

1. Dezember 2016

Welt-AIDS-Tag

 

3. Dezember 2016

Int. Tag der Behinderten

 

10. Dezember 2016

Tag der Menschenrechte

 

 

 

Aktion "Danke fürs Klima schützen"

Mit der Aktion "Danke fürs Klima schützen" wurden in Borna, Lobstädt, Markkleeberg und Naunhof Flyer an Fahrradfahrer verteilt. Ziel ist es, auf umweltschonende Mobilität hinzuweisen, und mit Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern ins Gespräch zu kommen. Der Landkreis Leipzig, der mittlerweile in vielen Städten wieder Zuzugsgebiet ist und touristisch immer mehr erschlossen wird, muss sich gerade im Bereich Mobilität immer stärker größeren Herausforderungen stellen. Die Grünen plädieren für einen Ausbau des Radwegenetzes und einer Verbesserung des ÖPNV-Angebotes um eine Alternative zum motorisierten Individualverkehr anzubieten.

Grüne bei Kundgebung

Die Markkleeberger Grünen beteiligten sich an der Kundgebung "Markkleebergs Ruf: Kein Rassismus - Keine Gewalt" mit etwa 800 weiteren Bürgerinnen und Bürgern um zu zeigen, dass es keinen Platz für Fremdenhass gibt.

Aufruf zur Teilnahme

Freude über Titel Faitrade-Town in Markkleeberg

v.l.n.r: Tommy Penk, Joachim Schruth, Monika Lazar

Einen langen Weg musste die Steuerungsgruppe zurücklegen, um den Titel "Faitrade-Town für Markkleeberg zu sichern. Im Jahr 2011 brachte die GRÜNE Stadtratsfraktionen den Antrag ein, der ein erster Schritt zur Erfüllung der Kriterien darstellte. Zu diesen zählen u.a. Bildungsarbeit an Schulen und in Vereinen, Öffentlichkeitsarbeit und die Überzeugung lokaler Unternehmen mit fair erzeugten Produkten zu handeln. Die Gruppe der Engagierten setzt sich aus Einwohnern, Stadträten, Mitgliedern der Markkleeberger Kirchen und der Stadtverwaltung zusammen und hat bereits weitere Ideen für die Zukunft. Die Vergabeordnung in Markkleeberg fairer zu gestalten und einen Städtekaffee einzuführen, sind nur zwei der kommenden Ziele. Dass der Gedanke nach fair gehandelten Produkten heute wichtiger ist, denn je, zeigt die momentane Flüchtlingssituation. Hunger und Armut sind die Hauptfluchtursachen in Afrika. Hier setzt der faire Handel an und sorgt mit gerechteren Löhnen, Preisstabilität und Bildungschancen für ein besseres Leben. Zwar ist der Titel nur ein winziger Tropfen auf dem heißen Stein im Einsatz für eine gerechtere Welt, jedoch kann jede/r von uns mit dem eigenen Konsumverhalten dazu beitragen. Die Stadt Markkleeberg geht dabei mit gutem Beispiel voran

In Sachsens waldärmsten Landkreis steigt der Waldanteil nur sehr langsam

Dresden. In Sachsen soll der Waldanteil auf 30 Prozent an der Landesfläche anwachsen. Diese Zielstellung wurde bereits im Jahr 2003 im Landesentwicklungsplan beschlossenen. "Doch der Freistaat kommt diesem Ziel nur im Schneckentempo näher. In den letzten vier Jahren ist der Zuwachs sogar zum Stehen gekommen. Auch im Landkreis Leipzig wuchs die Waldfläche in den letzten Jahren nur sehr langsam", beklagt Wolfram Günther, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag. Er hat aktuelle Antworten von Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) auf seine Kleine Anfrage ausgewertet. "Im Landkreis Leipzig stieg der Waldanteil von reichlich 14,8 Prozent im Jahr 2008 auf ca. 15 Prozent im Jahr 2014. Damit gewann der Landkreis Leipzig etwa 330 Hektar Waldfläche in den letzten Jahren dazu. Ende 2014 waren im Landkreis genau 24.815 Hektar mit Wald bedeckt. Damit bleibt der Landkreis allerdings der waldärmste Landkreis im Freistaat." "Wenn man versucht, mit der einen Hand etwas aufzubauen, darf man es nicht mit der anderen wieder einreißen", weist Günther auf den Neubau der Autobahn A 72 in Sachsen hin. "Mindestens 35 Hektar Waldfläche wurden vor allem im sogenannten Röthaer Holz gerodet - einem Gebiet, das erst in den 1990er-Jahren aufgeforstet wurde." "Seit mittlerweile vier Jahren stagniert die Erhöhung des sächsischen Waldanteils und liegt unverändert bei 28,4 Prozent. Trotz schrumpfender Bevölkerungszahl werden in Sachsen mehrere Hektar Fläche täglich neu versiegelt. Jede neue Straße, jedes neue Gewerbegebiet, jedes neue Einfamilienhausgebiet, jede Erweiterung von Braunkohletagebauen frisst Fläche - ein großer Teil davon ist Wald. Seit 2005 gingen allein durch den Braunkohleabbau mehr als 1.700 Hektar Waldfläche verloren. Wir GRÜNEN wollen den fortschreitenden Verbrauch von Flächen für neue Bebauung von vornherein begrenzen. Aus unsere Sicht muss der Flächenneuverbrauch bis 2020 auf nahe Null verringert werden." "Neuversiegelungen sollten nur noch genehmigt werden, wenn jeweils eine gleich große Fläche in gleichartiger Umgebung entsiegelt wird", fordert der Abgeordnete.

Grüne Stände

Dr. Gerd Lippold (MdL) und Diane Apitz (Stadträtin in Markkleeberg)
Ladratskandidat Alexander Schmidt

 

 

 

Am 1. Mai in Borna und am 9. Mai in Markkleeberg diskutierten die die GRÜNEN wieder mit Bürgerinnen und Bürgern über die künftige Entwicklung ihrer Städte. Hauptschwerpunkt war die anstehende Landratswahl. Landratskandidat Alexander Schmidt stellte an beiden Tagen sich und sein Wahlprogramm ausführlich vor.

Grüne Kandidaten

Dr. Gerd Lippold und Alexander Schmidt (v.l.n.r.)
Dr. Gerd Lippold und Tilo Sievert (v.l.n.r.)

Der Kreisverband Landkreis Leipzig von Bündnis 90/Die Grünen hat in seiner außerordentlichen Nominierungsversammlung in Brandis einstimmig als Kandidaten für die Landratswahlen Alexander Schmidt, derzeit Stadtrat in Brandis, und als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Groitzsch Tilo Sievert, derzeit Ortschaftsrat in Berndorf, bestimmt.

Damit stehen kompetente, integere und engagierte Kandidaten als Grüne Alternative zur Wahl. Die von Bündnis 90/Die Grünen nominierten Kandidaten treten an, um:

  • den wichtigen Themen Umweltschutz, Tierschutz, Natur- und Landschaftsschutz auch im Landkreis Leipzig nachhaltig Gewicht zu geben, dabei werden wir hohen Wert auf die notwendigen und kritischen Prüfungen von weiteren bergbaulichen Eingriffen durch Braunkohlenabbau, Steinbrucharbeiten und Tonabbauvorhaben legen
  • die Energie- und Verkehrspolitik in der Region kompetent und zukunftsfähig voran zu bringen, (d.h. intelligenten und bedarfsgerechten ÖPNV anbieten zu können, die weitere Förderung der Erzeugung regenerativen Energie zu unterstützen)
  • soziale Brennpunktthemen, wie z.B. Kinder- und Jugendhilfe und Asylbewerberverfahren entschlossen anzugehen.

Schiffbarkeit: Grüne kritisieren Motorboot-Pläne

Als "absolut enttäuschend und auch in gewisser Weiseundemokratisch" bezeichnet Joachim Schruth, Fraktionschef der Markkleeberger Grünen, den Entwurf der Landesdirektion zur Schiffbarmachung des Störmthaler Sees. In einer Pressemitteilung erinnerte er an die vielen und langen Diskussionen zurzukünftigen Nutzung der Tagebauseen. Dabei hätten sich unter anderem hunderte Bürger, Vertreter der Umweltverbände, des Grünen Ringes, Kommunen, die Regionale Planungsstelle, Sportverbände und Behörden engagiert. "Die am Entscheidungsprozess Beteiligten fühlen sich zu Recht verschaukelt", erklärte Schruth jetzt. Das Ergebnis der Diskussionen habe ein eindeutiges Votum gezeigt - "keine privaten Motorboote mit Verbrennungsmotoren auf den Tagebauseen", meinte Schruth. Manifestiert worden sei dies auch durch Beschlüsse der politischen Gremien in den Städten. Landrat Gerhard Gey sei es gelungen, die unterschiedlichen Interessen zu einem Konsens zu führen, der hinsichtlich des privaten Bootverkehrs Elektroantriebe oder innovative Antriebskonzepte präferiere und damit ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal für die Region schaffe. Schruth kündigte "fundierte Einwendungen" bei der laufenden Anhörung an. Über diese könne sich auch die Landesdirektion nicht so einfach hinwegsetzen, meinte er.

Kreisverband Landkreis Leipzig von Bündnis 90/Die Grünen setzt sich für eine genaue und kritische Überprüfung des geplanten bergbaulichen Großvorhabens „Tontagebau Brandis/Nordfeld“ ein

Derzeit liegen in der Stadt Brandis die Unterlagen zu dem bergbaulichen Vorhaben „Tontagebau Brandis/Nordfeld“ zur Einsichtnahme aus. Danach soll auf einer Fläche von ca. 28 ha unmittelbar östlich der Stadt Brandis im Zeitraum von 2016 bis 2089 in großem Umfang Ton abgebaut werden. Damit sind erhebliche Eingriffe und Veränderungen in die Umwelt und Natur zu erwarten. Auch die Stadt Brandis wird dadurch voraussichtlich in ihren künftigen Entwicklungsmöglichkeiten beschränkt. Für Anwohnerinnen und Anwohner werden damit voraussichtlich erhebliche zusätzliche Umwelt- und Verkehrsbelastungen zu erwarten sein.

Der Kreisverband Landkreis Leipzig von Bündnis 90/Die Grünen wird sich für eine genaue und kritische Überprüfung dieses Vorhabens einsetzen. Dessen Sprecher (und zugleich Stadtrat in Brandis) Alexander Schmidt meint, dass bereits jetzt, noch vor dem „eigentlichen“ bergbaulichen Genehmigungsverfahren, die genauen Auswirkungen dieses Großvorhabens auf die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Brandis, die Stadt Brandis und die natürlichen Lebensgrundlagen in Umwelt und Natur ermittelt werden müssen. Interessierte können sich dazu mit ihm unter aa_schmidt(at)gmx.net in Verbindung setzen.

Grüne bei Demonstrationen in Leipzig

Für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit demonstrierten Mitglieder, Vorstand und Abgeordnete des Kreisverbandes in Leipzig auf den Anti-Legida Veranstaltungen. Wir werden uns auch künftig auf diesen und weiteren Demonstrationen für diese Werte einsetzen.

Erste Kreisverbandsversammlung in Brandis am 08.12.2014 mit Vortrag zur aktuellen Lage der Flüchtlinge und Asylbewerber im Landkreis Leipzig

Der Kreisverband Landkreis Leipzig von Bündnis 90/Die Grünen hat sich am 08.12.2014 im Parkhotel Brandis zur Mitgliederversammlung eingefunden. Die Abgeordneten Monika Lazar (MdB) und Dr. Gerd Lippold (MdL) berichteten aus ihrer aktuellen Parlamentsarbeit. Als Vortragsgast stellte Herrn Dr. Thomas Voigt, der 2. Beigeordnete des Landkreises Leipzig, den aktuellen Stand zur Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern im Landkreis Leipzig dar. Er betonte die Notwendigkeit einer guten und humanen Willkommenskultur. Während im Jahr 2013 595 Menschen im Landkreis untergebracht waren, werden dies zum Ende des laufenden Jahres schon 1.050 Menschen sein, zum Ende des Jahres 2015 sind insgesamt 1.600 Personen prognostiziert. Dies stellt den Landkreis vor erhebliche Herausforderungen, zumal ein andauerndes Defizit bei der Bund und Land obliegenden Finanzierung dieser Aufgaben besteht. Das Angebot an sozialer Betreuung und für Deutschkurse soll ab Beginn 2015 deutlich ausgeweitet werden. Die Sprecher des Kreisverbandes, Ina Miehe und Alexander Schmidt, sicherten, auch unter Verweis auf den am vergangenen Wochenende von der Landesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen in Dresden einstimmig verabschiedeten Leitantrag "Aktueller Handlungsbedarf in der Flüchtlings- und Asylpolitik", die volle Unterstützung zur Schaffung einer guten Willkommenskultur zu.

Naunhof - Michael Hoffmann fordert Sohlkrautung an Parthe

LVZ, 07.11.2014

Vorstandswahlen B90/Grüne im Landkreis Leipzig

Die Mitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen Landkreis Leipzig hat turnusgemäß ihren neuen Vorstand gewählt.Dabei wurden Ina Miehe aus Borna und Alexander Schmidt aus Brandis als Sprecher gewählt. Michael Hoffmann (Naunhof), bisher Sprecher, agiert nun als Schatzmeister.Als Beisitzer erhielten Frank Uhlemann (Thammenhain) Frauke Althaus und Bert Nickel (beide Borna) sowie Diane Apitz und Tommy Penk (beide Markkleeberg) das Vertrauen der anwesenden Mitglieder.

Umfrage zur Radfreundlichkeit

Der ADFC veranstaltet derzeit zum sechsten Mal den bundesweiten ADFC-Fahrradklima-Test, bei dem Bürgerinnen und Bürger die Fahrradfreundlichkeit ihrer Städte und Gemeinden bewerten können. Je mehr Menschen mitmachen, umso repräsentativer und treffsicherer wird das Ergebnis. Bereits ab 50 Teilnahmen kann ein Ergebnis ermittelt werden. Deshalb die große Bitte: Mitmachen! Es dauert nur fünf bis zehn Minuten den Online-Fragebogen auszufüllen.

Mehr Infos auf www.adfc.de/fahrradklima-test
Online-Umfrage: www.fahrradklima-test.de

Diskussionsveranstaltung zur Energiewende

Wir werben für rege Teilnahme an unserer öffentlichen Veranstaltung am 7. Juli, 19 Uhr, in Pödelwitz. Sie findet an einem denkbar symbolträchtigen Ort statt, in der historischen Dorfkirche des Ortes am Rand des Tagebaues „Vereinigtes Schleenhain“.

Die Veranstaltung dauert etwa 2 Stunden. Unser sächsischer Bundestagsabgeordneter Stephan Kühn und unser Landtagskandidat Gerd Lippold werden zur Energiewende und zu ihrer derzeitigen Blockade in Sachsen informieren und diskutieren.

Demo gegen Motorboote

Kritik an Zulassung von Motorbooten

Auf schärfste Kritik der Markkleeberger Grünen stößt der Acht-Punkte-Plan des Verkehrsministeriums zur Förderung von Sportbooten auf sächsischen Gewässern. So soll das Betreiben von Trendsportarten, wie Jetski und Kitesurfen erleichtert werden, das Führen gemieteter Sportboote bis 15 m Länge ohne Führerschein möglich sein und Amphibienfahrzeuge die Seen durchpflügen können. „Ich bin fassungslos“, so der Markkleeberger Stadtrat Joachim Schruth. „Anrainer, Kommunen, der Landkreis und Naturschützer und die Kanuten haben sich ausdrücklich für einen sanften Seentourismus ausgesprochen, ohne private Motorboote. Herr Morlok jammert doch sonst immer, dass den Kommunen zu wenig Entscheidungsspielraum zusteht und der Freistaat zu viel hineinregiert. Auf seiner Internetseite ist unter der Rubrik Überzeugung zu lesen: Wir müssen den Mut haben, wieder mehr Entscheidungen den Bürgern zu überlassen. (http://www.sven-morlok.de/ueberzeugung/) Also Bürgerwillen respektieren und Acht-Punkte- Programm in die Tonne kloppen. Hinzu kommt, es gibt Gesetze auf europäischer Ebene. Die Wasserrahmenrichtlinie und die Bestimmungen zum Natur- und Artenschutz lassen sich nicht so einfach liberalisieren. Aber sie lassen sich verteidigen. Und dies werden wir nach Kräften tun“, so Schruth. Grünen Sprecher Penk ergänzt: „ Diese angeblich liberale Politik schränkt die Rechte der Bevölkerung massiv ein, beispielsweise im Umwelt- oder Gesundheitsschutz. Kinder trainieren mit ihren Kanubooten, Leute schwimmen in den Gewässern, eine Freigabe ist mehr als verantwortungslos.“ Der Kandidat für den Stadtrat ruft daher die Bevölkerung zum Widerstand auf: „Wir werden uns diese Art von Politik nicht gefallen lassen. Ein Bürgerprotest, städteübergreifend, mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Bürgerinitiativen wäre darauf die richtige Antwort. Daher werden wir eine Demonstration anmelden und hoffen auf rege Unterstützung aus der Bevölkerung, damit wir ein möglichst breites Bündnis gegen Motorboote auf unseren Seen bilden können“, so Tommy Penk abschließend.


Unterstützung per Mail an: markkleeberg@gruene-landkreis-leipzig.de

Holocaust-Gedenttag

Alljährlich am 27. Januar, dem Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, gedenken in Deutschland vieleMenschen der Ermordeten des Naziregimes. Vom 31. August 1944 bis zum 13. April befand sich in Markkleeberg am Eulenberg ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald. Ca. 1500 Mädchen und Frauen, vorwiegend Jüdinnen aus Frankreich und Ungarn, schufteten hier unter unmenschlichen Bedingungen für die deutsche Rüstungsindustrie - für einen verlorenen Krieg. Die Erlebnisse sind von Überlebenden aufgezeichnet und von Schülern/Schülerinnen des Rudolf.Hildebrandt- Gymnasiums in die deutsche Sprache übersetzt worden. Das Buch soll im April erscheinen. An der Kranzniederlegung für die Opfer des Außenlagers nahmen Mitglieder des KV und der Ortsgruppe Markkleeberg teil und legten in ehrendem Gedenken ein Blumengebinde nieder.

Grüne unterstützen Protestaktion

Die Markkleeberger Grünen unterstützen den Protest von Seniorenbeirat Markkleeberg und Behindertenverband Leipzig, der sich gegen die DB AG richtet und einen barrierefreien Zugang zum Bahnsteig ermöglichen soll. Diane Apitz, Mitglied des Sozialausschusses der Stadt, wird am Freitag, ab 10 Uhr, mit vor Ort sein. „Ich bin selbst Mutter zwei kleiner Kinder und kenne die Probleme, die eine eingeschränkte Mobilität mit sich bringt. Es kann nicht sein, dass wir einen Teil von Großstädteln vom Nah- und Fernverkehr abhängen, denn gerade ältere und behinderte Bürgerinnen und Bürger, sowie Familien mit Kinderwagen sind auf Alternativen zum Auto und damit auf Bus und Bahn angewiesen“ so Apitz.

Gedenkveranstaltung

Selbstverständlich reihen wir uns in das bundesweite Gedenken an die Opfer der Reichsprogromnacht ein.

Grüne Jugendpolitik im Landkreis

Mitte Juni trafen sich Mitglieder der Grünen Jugend zum ersten Mal im Landkreis Leipzig um über junggrüne Politik zu diskutieren. Unter anderem wurde dabei auch ein neuer Vorstand gewählt. "Es ist wichtig, dass wir auch hier zeigen, dass es viele junge Leute gibt, die sich für Politik und die künftige Entwicklung unserer Region interessieren" ,so Sprecher der Grünen Jugend Landkreis Leipzig, Tommy Penk.

Tag der Arbeit und Stadtfest - Grüne Stände in Borna und Markkleeberg

Regelmäßig zum 1. Mai in Borna und Anfang Mai in Markkleeberg sind die Grünen Ortsgruppen mit Ständen vertreten um mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Dieses Jahr war unser Landtagsabgeordneter Miro Jennerjahn Hauptredner auf dem Bornaer Markplatz. Traditionell erhielten die Themen Arbeitsmarkt und Löhne große Beachtung. Zum Markkleeberger Stadtfest nutzten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit mit uns ins Gespräch zu kommen. Mit dabei waren auch die Spitzenkandidatin für den Bundestag Monika Lazar und Direktkandidat Tommy Penk, sowie Vertreter aus Kommunalpolitik und der Grünen Jugend. Die Hauptschwerpunkte lagen in den Bereichen Verkehrsprobleme, ÖPNV, sanfter Tourismus, Bewahrung des Stadtgrüns und der Kinderbetreuung.

Grüne Jugend des Landkreis Leipzig zur fachpolitischen Diskussion in Borna

Am 18.04. fand die erste Veranstaltung der Reihe „Jugendpolitik braucht…?!“, durchgeführt durch die Jugendstiftung Sachsen im Stadtkulturhaus Borna statt. Bei der Auftaktveranstaltung, die das Motto "Jugendpolitik als Generationenpolitik“ trug, standen die mit dem demografischen Wandel und der sich verändernden Lebenswelt junger Menschen einhergehenden Fragen und Probleme für die Jugendpolitik im Landkreis im Mittelpunkt. Ausgangspunkt der Veranstaltung bildete eine Studie des SOFUB im Landkreis Leipzig unter den Schülerinnen und Schülern des Landkreises zur aktuellen Lebenssituation und sich abzeichnenden Trends im Jugendalter. Im Anschluss an die Eröffnungsreferate wurden an einzelnen Thementischen spezielle Fragen der jugendpolitischen Herausforderungen angeregt diskutiert.

Die GRÜNE JUGEND des Landkreises, unter anderem vertreten durch den Direktkandidat Tommy Penk, fokussierte sich insbesondere auf den Bereich der politischen Integration und dem eröffnen von Mitwirkungsmöglichkeiten junger Menschen im Bereich der Kommunalpolitik, wobei insbesondere das Angebot an Jugendliche zur politischen Diskussion in lockerer Atmosphäre, neben der Etablierung eines Jugendstadtrates, durch die jeweiligen Kommunen angeregt wurde. Zum Abschluss wurden sämtliche Ergebnisse der Thementischen impulsartig vorgestellt. Die Auftaktveranstaltung kann bei einer Teilnehmerzahl von knapp 100 Personen, sowie aufgrund der offenen und ergebnisorientierten Gespräche als Erfolg gewertet werden.

Unser Bundestagskandidat: Tommy Penk

Die Grünen schicken den 23-jährigen Studenten Tommy Penk aus Markkleeberg in das Rennen um die Wahl des Direktkandidaten für die Bundestagswahl im Wahlkreis 154. Bei der Wahlversammlung erhielt der junge Politiker die breite Mehrheit seines Kreisverbandes und verkündete sogleich: „Ich freue mich, dass unsere Mitglieder auch der jungen Generation die Chance geben um zu zeigen: auch wir können Politik mitgestalten. Wir werden frischen Wind in die verkrusteten Debatten bringen.“ Thematisch will sich Penk auf die Bereiche Bildung, Verkehr und Jugend fokussieren. Gerade bei letzterem sieht er erheblichen Nachholbedarf: „An der Uni werde ich ja täglich damit konfrontiert, überfüllte Hörsäle, Kürzungen im Bibliotheksbereich, Entlassung von Lehrkräften. Doch das Thema beginnt schon viel früher: wie bei allen anderen Familien dauerte es ewig, bis mein fünfjähriger Bruder einen Kitaplatz bekam. Das muss sich ändern! Im Wahlkampf will ich zuallererst zuhören und mit den Leuten ins Gespräch kommen um zu erfahren „wo der Schuh drückt.“ ergänzt Penk.

Kreisvorstandssprecherin Ina Miehe hält Penk für eine ausgezeichnete Alternative zu den mehr oder weniger etablieren Kandidaten der anderen Parteien: „Seit Jahren ist er kommunalpolitisch aktiv und überrascht mit neuen Ideen, von denen auch wir etwas lernen können.“ Seit 2009 arbeitet Tommy Penk im Markkleeberger Umweltausschuss mit, ist Vorsitzender der Markkleeberger Grünen sowie der Grünen Jugend im Landkreis Leipzig, und engagiert sich zudem ehrenamtlich in den Bereichen fairer Handel, Jugendbeteiligung und Mobilität.

„Motor aus – Erholung an!“

Unter diesem Motto demonstrierten am 05. Oktober die GRÜNEN JUGEND Leipzig und Landkreis Leipzig, sowie Bündnis 90/Die Grünen, die Bürgerinitiativen, NuKLA e.V., und interessierte Bürgerinnen und Bürger am Cospudener See gegen Motorboote. Gefordert wurde eine Überarbeitung der sächsischen Wassergesetznovellierung, die eine Zulassung von Motorsportbooten im Neuseenland vorsehen könnte. Mehr als 100 Personen, jung und alt, stadtübergreifend, setzten sich so für den Erhalt der Natur, und für den Erholungswert des Gebietes ein. „Nautische Untersuchungen in den betroffenen Seen stehen noch aus, zudem lehnen der Großteil der Anwohner und Touristen dieses Vorhaben ab. Selbst das Landratsamt steht einer Freigabe skeptisch gegenüber und befürchtet eine schlechtere Wasserqualität. Leider fanden sich jedoch keine Mitglieder der anderen Stadtratsfraktionen zu diesem Termin ein“, so Grünen Sprecher Tommy Penk. Um die Region wirtschaftlich nachhaltig entwickeln zu können, sind Angebote zu schaffen, die den Menschen Naherholung und Sportmöglichkeiten zugleich bietet. Dahingehend sind Motorboote kontraproduktiv. Denn bei Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h und einem Lärmpegel von 75 dB, vergleichbar mit einer stark befahrenen vierspurigen Straße, wird Naherholung und ein ruhiges Schwimmen in den Seen nicht mehr möglich sein.

Motorboote auf allen Seen bald Realität? Grüne rufen zur Meinungsäußerung auf

Die Markkleeberger Grünen stellen sich gegen die kürzlich von Staatminister Frank Kupfer vorgestellte Novelle des Sächsischen Wassergesetzes. Dieses sieht generell vor, den Cospudener, Markkleeberger, Störmthaler, und Zwenkauer See sowie deren Überleiter als schiffbare Gewässer auszuweisen. Das heißt im Klartext, neben Fahrgastschifffahrt und nicht motorangetrieben Booten können motorangetriebene (private) Sportboote fahren. „Dies wäre ein massiver Eingriff gegenüber der Umwelt, dem Natur- und Artenschutz sowie gegenüber Anwohnern und Touristen. Diese lehnen mehrheitlich den privaten Motorbootverkehr ab. Nach jahrzehntelangem Tagebau müssen Anwohner und Umwelt doch nicht weiterhin Lärm und Belastungen ausgesetzt werden“, so Grünen-Sprecher Tommy Penk. Auch eine jüngst im Auftrag der Industrie- und Handelskammer veröffentlichte Studie zum Tourismus in der Region erwähnt nicht einmal den individuellen Motorbootverkehr, warnt vor Großprojekten und setzt statt dessen auf einen naturverträglichen Tourismus kombiniert mit dem breiten Kulturangeboten Leipzigs. Der Einsatz von Motorbooten hat sogar wirtschaftliche Nachteile. „Die Attraktivität in der Nähe Seen zu wohnen sinkt, ebenso die Grundstückspreise. Desweiteren werden sich Touristen einen anderen Ort zu Erholung aussuchen. Damit entgehen Stadt und Gastronomie auch wichtige Einnahmen.“ Hinzu kommt, die nautischen Untersuchungen zu den möglichen Gewässerkursen sind längst noch nicht abgeschlossen. Hier wird eindeutig der zweite Schritt vor dem ersten gemacht. Wir rufen daher die Einwohnerinnen und Einwohner auf, sich mit Hinweisen und Einwendungen zum Gesetzentwurf an das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft sowie an die Landtagsabgeordneten zu wenden. Dies sollte unbedingt wahrgenommen werden. Bereits 2009 konnte mit einen breiten bürgerlichen Engagement die Bebauung des Südufers am Cospudener See verhindert werden.



Link zum Gesetz und SMUL:

www.umwelt.sachsen.de/umwelt/wasser/206.htm


Link zum Interview mit LVZ-Online:

bcove.me/6327rjt1

Vorstandswahlen B90/Grüne Landkreis Leipzig – Sprecher im Amt bestätigt

Die Mitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen Landkreis Leipzig hat am 02. Mai in Markkleeberg, turnusgemäß den neuen Vorstand ohne Gegenstimme gewählt.

Dabei wurden Ina Miehe aus Borna und Michael Hoffmann aus Naunhof bestätigt. Sebastian Thurm (Borna) agiert weiterhin als Schatzmeister.

Als Beisitzer erhielten Peggy Schöne (Pötzschau), Diane Apitz (Markkleeberg), Frank Uhlemann (Thammenhain), und Bert Nickel (Borna) das Vertrauen der anwesenden Mitglieder.

Zukünftig wird die Grüne Jugend stärker in die Arbeit des Vorstandes eingebunden. Mittelfristig soll dafür ein zusätzlicher Platz im Vorstand geschaffen werden.

Neben der umfangeichen kommunalpolitischen Arbeit der ehrenamtlichen Akteure, liegt der Fokus für die kommenden Jahre in der Vorbereitung der Bundestagswahl 2013, sowie den Kommunal,- Landtags,- und Europawahlen 2014.