GRÜNE kritisieren Mügelns Bürgermeister Deuse

Mit Unverständnis nehmen die Landtagskandidaten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Tom-Michael Hesse und Miro Jennerjahn, die Entscheidung der Stadt Mügeln zur Kenntnis, ein antirassistisches Konzert nicht zu genehmigen. Fragwürdig sei vor allem das Verhalten des Bürgermeisters Deuse, eine zunächst gegebene mündliche Zusage wieder zurück zu ziehen.

Mit Unverständnis nehmen die Landtagskandidaten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Tom-Michael Hesse und Miro Jennerjahn, die Entscheidung der Stadt Mügeln zur Kenntnis, ein antirassistisches Konzert nicht zu genehmigen. Fragwürdig sei vor allem das Verhalten des Bürgermeisters Deuse, eine zunächst gegebene mündliche Zusage wieder zurück zu ziehen.

"Seiner Stadt hat Gotthard Deuse damit einmal mehr einen Bärendienst erwiesen. Statt ein deutliches Signal für Demokratie und Zivilcourage zu setzen, setzt Deuse erneut auf das Prinzip 'Vogel Strauß'. Mit der permanenten Leugnung und Verharmlosung des Problems Rechtsextremismus in seiner Stadt, besorgt er damit indirekt das Geschäft der Neonazis. Herr Deuse sollte sich im Klaren sein, dass er damit nicht nur dem Ruf seiner Stadt schweren Schaden zufügt, sondern auch die Opfer rechter Gewalt, die es in den letzten Jahren in Mügeln mehrfach gegeben hat, verhöhnt", kommentierten Hesse und Jennerjahn das Verhalten Deuses.